Tim Bendzko und Feuerwerk

Lichterfest lockt 50.000 Besucher in den Westfalenpark

Das farbenfrohe Spektakel zündete 300 Meter über dem Westfalenpark. Teilweise sah es aus, als würde die Seebühne explodieren, so viele Feuerwerkskörper wurden gleichzeitig abgeschossen.

Das farbenfrohe Spektakel zündete 300 Meter über dem Westfalenpark. Teilweise sah es aus, als würde die Seebühne explodieren, so viele Feuerwerkskörper wurden gleichzeitig abgeschossen.

Foto: Nils Foltynowicz

Dortmund.  Welch ein stimmungsvoller Abend: Zum Lichterfest 2013 strömten am Samstag rund 50.000 Besucher in den Dortmunder Westfalenpark. Neben dem spektakulären Feuerwerk begeisterte Popstar Tim Bendzko das Publikum. Für einen Kellner endete das Fest jedoch unschön: Er wurde überfallen.

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Das gute Wetter und das große Musikprogramm rund um den Berliner Sänger Tim Bendzko ("Nur noch kurz die Welt retten") sorgte dafür, dass dieses Jahr 45.000 Karten im Vorfeld verkauft wurden - das sind 10.000 mehr als normal. Zusammen mit dem Tagesverkauf und den Jahreskarten-Inhabern schätzt Park-Chefin Annette Kulozik, dass zwischen 55.000 und 60.000 Besucher zum Lichterfest kamen. Unser Reporter sprach hingegen von rund 50.000 Besuchern.

Die Stimmung im Park war friedlich und entspannt. Nach dem Feuerwerk ging das Programm auf der Musikbühne noch bis 0.30 Uhr mit einem DJ weiter. Gegen 1.30 Uhr waren die allermeisten Gäste wieder aus dem Park verschwunden.

Überfall im Florianturm

Ein Kellner wirddas Fest jedoch in schlechter Erinnerung behalten: Gegen 0.45 Uhr wurde er von einem 17-Jährigen aus Schwerte und einem 19-Jährigen aus Iserlohn überfallen. Sie nahmen ihm die Tageseinnahmen aus einem Bierwagen ab.Als der Kellner den Florianturm durch die Hintertür betrat, um seinem Chef die rund 500 Euro in einer Geldkassette zu bringen, schlugen die beiden Täter dem Kellner ins Gesicht.

Karate-Kellner

Einer der Täter konnte die Kassette tatsächlich kurz erbeuten, hatte bei seinem anschließendem Fluchtversuch allerdings übersehen, dass er sich in Richtung einiger anderer Kellner bewegte, die bereits Feierabend hatten. Da unter den Kellner auch einige Hobby-Kampfsportler weilten, war seine Flucht hier zu Ende.

Der andere Täter konnte zunächst ein paar Meter weiter fliehen, laut Augenzeugen stürzte er aber schwer, als er einen Haken schlagen wollte, um ihm entgegenkommenden Ordnern zu entgehen. Jetzt ermittelt die Polizei gegen die jungen Männer.

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