Schrott-Orden

Laschet bekommt "Pannekopp" für Olympia-Idee im Revier

Der "Pannekopp des Jahres" steht fest: Armin Laschet bekommt den Anti-Orden.

Foto: C. Seidel/Archiv

Der "Pannekopp des Jahres" steht fest: Armin Laschet bekommt den Anti-Orden. Foto: C. Seidel/Archiv

Dortmund.  Armin Laschet darf 28 Kilo Schrott am Hals tragen – wenn er will. Der Ministerpräsident ist mit dem Anti-Orden "Pannekopp" ausgezeichnet worden.

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Pech für Armin Laschet: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident hat den Anti-Orden der Ruhrpott-Karnevalisten gewonnen und darf sich "Pannekopp des Jahres" nennen. Die Anarcho-Karnevalisten vom "Geierabend" schanzten Laschet den 28,5 Kilogramm schweren Schrott-Orden für den Plan zu, Olympia ins Ruhrgebiet zu holen. "Der Pott ist von Olympia weiter entfernt als Schalke von der Meisterschaft", spotteten die Karnevalisten.

Die Behauptung des CDU-Politikers, 80 Prozent der nötigen Wettkampfstätten seien bereits vorhanden, bezeichnete der "Geierabend" als "sportlich". Bereits jetzt hätten die NRW-Sportstätten einen Sanierungsstau von neun Milliarden Euro. In 20 Jahren könne man sicher Sportmuseen daraus machen, hieß es am Dienstag in Dortmund.

Will der "Herr der Ringe", wie der "Geierabend" Laschet scherzhaft nennt, den Rost-Orden annehmen, muss er ihn während der Fastenzeit um den Hals tragen.

Olympia statt "Alphabetisierung vom Ruhrgebiet"

Gewählt hatten die Comedyfans per Applaus bei 34 Sitzungen und per Online-Abstimmung. Laschet setzte sich klar gegen das Kölner Literaturfestival Lit.Cologne durch, das für seine angeblichen Bemühungen um die "Alphabetisierung vom Ruhrgebiet" nominiert worden war.

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