Verfolgung

Kamener rast durch die Nordstadt und sammelt Straftaten

Ein Kamener lieferte sich mit der Dortmunder Polizei eine wilde Verfolgungsjagd durch die Nordstadt.

Ein Kamener lieferte sich mit der Dortmunder Polizei eine wilde Verfolgungsjagd durch die Nordstadt.

Foto: Carsten Rehder

Dortmund.  Bei einer wilden Verfolgungsjagd durch die Dortmunder Nordstadt mussten Polizisten am Ende ihre Waffen ziehen, um den Fahrer zu stoppen.

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"Diebstahl von Kraftwagen, Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Einfluss berauschender Mittel, Straftat nach dem Pflichtversicherungsgesetz, Straftat gegen das Kraftfahrtsteuergesetz, Kennzeichenmissbrauch, Trunkenheit im Verkehr und Diebstahl" - die Liste liest sich wie ein wilder Ritt durchs Strafgesetzbuch, den ein Mann auf der Flucht vor der Dortmunder Polizei vollbracht haben muss.

Am Montagmorgen, kurz nach zehn Uhr, hatte der Mann laut Polizei "so ziemlich alle Regeln missachtet, die missachtet werden können." Die Beamten hatten ihn per Polizeikelle, mit Lichtzeichen, per Durchsage über den Außenlautsprecher und sogar mit Blaulicht und Martinshorn zum Anhalten bringen wollen, doch der Mann setzte seine wilde Fahrt durch die Dortmunder Nordstadt fort.

Auf der Flucht über rote Ampeln gefahren

Auf seiner Flucht missachtete er mehrere rote Ampeln, fuhr in den Gegenverkehr und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Dabei überschritt er die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten deutlich. Um den Rückstau an einer roten Ampel zu umfahren, raste er über den Gehweg an der Kreuzung Bornstraße/Glückaufstraße.

Mit vereinter Kraft und gezogener Waffe gelang es mehreren Polizeistreifen schließlich, den Mann zu stoppen und aus dem Wagen zu holen. Nachdem er sich auf den Boden gelegt hatte, nahmen sie ihn fest.

Wilder Fahrer gestand, unter Drogen zu stehen

Gegenüber der Polizei gab der 33-jährige Kamener zu, Marihuana und Amphetamine genommen zu haben und keinen Führerschein zu haben Bei ihm fanden die Beamten Drogen und einen Schlagstock.

Darüber hinaus konnte nicht geklärt werden, wem das Auto, mit dem der Kamener unterwegs war, gehört. Die Nummernschilder waren entstempelt und gehörten ursprünglich eigentlich zu einem Anhänger. Auch der Fiat, mit dem der 33-Jährige unterwegs war, war seit August 2018 nicht mehr zugelassen.

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