Einsatz

Hitze: Großmutter lässt Enkel im Auto und beschimpft Retter

Eine Frau hat in Dortmund ihren Enkel trotz Hitze im Auto gelassen. Die Feuerwehr rettete den Jungen und wurden beschimpft.

Eine Frau hat in Dortmund ihren Enkel trotz Hitze im Auto gelassen. Die Feuerwehr rettete den Jungen und wurden beschimpft.

Foto: Bildagentur-online/Tetra-Images, Jessica Peterson / picture alliance / Bildagentur-online/Tetra-Images

Dortmund.  Trotz Hitze hat eine Frau ihren Enkel im Auto schlafen gelassen. Als sie vom Einkaufen wieder kam, beschimpfte sie die Feuerwehr.

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Die Feuerwehr in Dortmund hat am Donnerstagabend ein Kind aus einem heißem Auto gerettet, während die Großmutter einkaufen ging. Kurz darauf wurden die Einsatzkräfte von der Frau heftig beschimpft.

Eine Radfahrerin bemerkte ein schlafendes Kind in einem Auto. Sofort alarmierte er die Rettungskräfte. „Das Auto stand ungeschützt in der prallen Nachmittagssonne, alle Türen und Fenster waren verschlossen und der Motor aus“, so die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte klopften zunächst gegen das Fenster des Wagens. Nachdem der Junge darauf nicht reagierte, machte die die Feuerwehr an den Fenstern zu schaffen. Sie zerbrach daraufhin. Durch das Klirren wurde der Junge wach.

Dass die Scheibe zerbrach brachte die Eigentümerin des Wagen, die Großmutter des Jungen, aus der Fassung. „Sie machte den Rettungskräften und der Anruferin schwere Vorwürfe. Sie sei doch nur circa sieben bis zehn Minuten weg gewesen“, so die Feuerwehr.

Noch vor Ort untersuchten die Sanitäter den Jungen. Es ging ihm gut. (dpa)

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