Gewalt

Großeinsatz für Polizei rund um Konzert in Dortmund

Die Dortmunder Polizei musste am Samstagabend gleich mehrfach eingreifen.

Die Dortmunder Polizei musste am Samstagabend gleich mehrfach eingreifen.

Foto: Thomas Nitsche

Dortmund.  Ein Abend mit zahlreichen Ingewahrsamnahme: Die Dortmunder Polizei musste sich gleich mehrfach um gewaltbereite Konzert-Besucher kümmern.

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Großeinsatz für die Dortmunder Polizei am Samstagabend rund um ein Konzert im Keuninghaus: Während das Gebäude im Inneren restlos gefüllt war, mit circa 450 Besuchern, versuchten rund 250 Menschen teilweise mit Gewalt in das Gebäude zu gelangen. Die Polizei musst nach eigenen Angaben mit "starken Polizeikräften" die Menschenmenge zurückdrängen.

Laut Stadt war das Keuninghaus am Samstagabend an einen Veranstalter fremd vermietet. Bei dem Veranstaltung soll es sich um ein Reggaekonzert mit mehreren Bands handeln, teilte einer Sprecherin der Stadt am Montag mit. Die Polizei erklärte, dass der Veranstalter aufgrund der "tumultartigen Situation" nicht mehr für die Sicherheit der Veranstaltung garantieren konnte und das Konzert beenden wollte.

Vor einer Diskothek eskalierte die Situation erneut

Zeitgleich habe im Inneren des Gebäudes der Brandalarm ausgelöst. Vermutlich war Zigarettenqualm die Ursache. "Die Gäste verließen teils erheblich alkoholisiert und aufgebracht das Gebäude", schilderte die Polizei die Situation.

Ein großer Teil der Besucher sei anschließend in die Dortmunder Innenstadt gegangen. Vor einer Diskothek auf dem Westenhellweg eskalierte die Situation erneut. Laut Polizei beteiligten sich circa 150 Konzert-Besucher an Straftaten wie Körperverletzung und Sachbeschädigung. Auch hier musste die Polizei mit zahlreichen Kräften eingreifen und erteilte mehrere Platzverweise gegen die alkoholisierten und aggressiven Männer.

Doch damit nicht genug: Kurze Zeit später kam es vor einer anderen Diskothek auf dem Westenhellweg zum Streit. Laut Polizei wurden Glasfalschen auf den Boden geworfen. Die Beamten nahmen weitere Personen in Gewahrsam und erteilten Platzverweise. (pg)

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