Polizei

Festnahmen nach Schuss auf Friseur in Dortmund

Der Streit in einem Dortmunder Friseur-Salon hatte einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Der Streit in einem Dortmunder Friseur-Salon hatte einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Foto: Stephan Schütze / dpa

Dortmund.  Vier Monate nachdem ein Frisör in Dortmund durch einen Schuss aus einer Waffe verletzt wurde, meldet die Polizei am Mittwoch zwei Festnahmen.

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Vier Monate nach einem Schuss auf einen Friseur in Dortmund hat die Polizei zwei Männer vorübergehend festgenommen. Nach ihrer Vernehmung am Mittwoch kamen der 34-Jährige und der 27-Jährige wieder auf freien Fuß. Sie stehen laut Staatsanwaltschaft aber weiterhin unter Verdacht, den unbekannten Schützen unterstützt zu haben, sagte der Dortmunder Staatsanwalt Henner Kruse am Mittwoch. Die Polizei hatte seit dem Morgen Wohnungen mehrerer Beschuldigter durchsucht, die mit der Tat in Verbindung gebracht werden. Der Friseur war durch den Schuss am Bein verletzt worden.

Als möglichen Hintergrund des versuchten Tötungsdeliktes schließt die Polizei eine Racheaktion weiterhin nicht aus. Der Friseur hatte zuvor als Mitglied des Rockerclubs „Bandidos“ zusammen mit einem Komplizen das Mitglied eines Clans niedergestochen. Er war dafür zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Die nun Festgenommenen gehören nach Aussage des Staatsanwaltes zum Bekanntenkreis des damals Niedergestochenen.

Der jüngere der beiden stehe im Verdacht, den Schützen möglicherweise vom Tatort weggebracht zu haben. Der 34-Jährige werde verdächtigt, möglicherweise die Tatwaffe besorgt zu haben. Stichhaltige Beweise für einen dringenden Tatverdacht haben die Ermittler bislang jedoch nicht vorlegen können. Den nicht identifizierten Schützen, der am 18. Juli diesen Jahres nach der Tat gegen 10.45 Uhr erst zu Fuß, dann auf der Rückbank eines Autos floh, sucht die Polizei weiter. (dpa)

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