Ermittlungen

Festnahme und Ermittlungen bei den Dortmunder Bürgerdiensten

Bei den Bürgerdiensten gab eine Festnahme.

Bei den Bürgerdiensten gab eine Festnahme.

Dortmund.  Erneuter Ärger bei den Dortmunder Bürgerdiensten: In der Kfz-Zulassungsstelle wurde eine Person festgenommen, die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Erneuter Ärger bei den Bürgerdiensten: Wie die Stadt auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigt, hat es in der vergangenen Woche eine Festnahme in der Kfz-Zulassung der Bürgerdienste gegeben.

Hintergrund seien Unregelmäßigkeiten - genauere Angaben macht die Stadt nicht. Nach Angaben von Stadtsprecher Michael Meinders ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Ermittlungen gegen eine Person

"Die Ermittlungen beziehen sich bei der Stadt Dortmund auf eine Person. Um die Ermittlungen nicht zu gefährden, gibt die Stadt Dortmund aktuell keinen weiteren Sachstand ab", heißt es in der Stellungnahme der Stadt. Die Mitarbeiter der Zulassungsstelle seien hausintern über die Vorgänge informiert worden.

Staatsanwalt Elmar Pleus bestätigte auf Nachfrage die Festnahme eines Mitarbeiters der Kfz-Zulassungsstelle. Der Mitarbeiter soll Autos zugelassen haben, die er nicht hätte zulassen dürfen. Es gehe insgesamt um rund 200 Fälle, so Pleus.

Schon oft Ärger um Dortmunder Bürgerdienste

Die Bürgerdienste waren in diesem Jahr bereits mehrfach in die negativen Schlagzeilen geraten. Rund 200 Blanko-Ausweise verschwanden, bei der Vergabe von Führerscheinen gab es eklatante Mängel und Überlastungen führten zu reichlich Frust bei den Bürgern.

Nach der Pass-Affäre zog die Stadt Konsequenzen, Amtsleiter Peter Spaenhoff wurde zum 16. Juni von seinen Aufgaben entbunden.

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