Zeitleiste

Ermittlungen vor Abschluss - die ganze Schrott-Affäre im Überblick

Das Geschäft mit Schrott blüht. Nicht immer handeln einige legal: Sie veräußern das wertvolle Gut am Fiskus vorbei.

Das Geschäft mit Schrott blüht. Nicht immer handeln einige legal: Sie veräußern das wertvolle Gut am Fiskus vorbei.

Foto: Dieter Menne

Dortmund.  Die Ermittlungen zum städtischen Schrott-Skandal gehen auf die Zielgerade. Polizei und Staatsanwaltschaft haben einen 25. Beschuldigten ausgemacht - wieder ist es ein Mitarbeiter des Tiefbauamtes. Es ist der vorläufig letzte Verdächtige. Unsere interaktive Zeitleiste gibt einen Überblick über die Geschehnisse.

Insgesamt sind 43.720 Euro von den städtischen Mitarbeitern an der Stadt vorbei geschleust worden. Laut Oberstaatsanwältin Dr. Barbara Vogelsang habe der neueste Beschuldigte das erwirtschaftete Geld "in nicht unerheblichem Maß auch für sich verwendet" - die Euros also in die eigene Tasche gewirtschaftet und nicht (wie der Großteil der Summe)mit den Kollegen verfeiert. Wird seine Akte geschlossen, entscheidet die Staatsanwaltschaft über die Konsequenzen.

2013 erhärtete sich bei Steuer-Ermittlungen der Verdacht, dass die Mitarbeiter auf mehreren Betriebshöfen mindestens fünf Jahre lang Schrott eingesammelt und verkauft haben sollen.

Klicken Sie über die weißen Pfeile links und rechts der Grafik durch die Chronik des Skandals: