Massenschlägerei

Erfolgreiche Fahndung nach Massenschlägerei: 21 Festnahmen

21 Festnahmen und 187 Strafanzeigen ist die Bilanz einer strategischen Fahndung der Polizei in Dortmund.

21 Festnahmen und 187 Strafanzeigen ist die Bilanz einer strategischen Fahndung der Polizei in Dortmund.

Foto: Stephan Eickershoff / FUNKE Foto Services

Dortmund.  Nach einem Tumult im Drogenmilieu der Dortmunder Nordstadt hat die Polizei verdachtsunabhängige Kontrollen gestartet. Die Bilanz: 21 Festnahmen.

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Nach einer Massenschlägerei an Pfingsten in Dortmund hat die Polizei nun 21 Haftbefehle und 187 Strafanzeigen ausgestellt. Grund für die sogenannte strategische Fahndung war die Schlägerei, an der rund 80 Menschen beteiligt waren.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, sind auf einem Platz in der Nordstadt zahlreiche Menschen verschiedener Nationalitäten aufeinander losgegangen. Bei der Schlägerei seien auch Werkzeuge, Holzlatten und Stuhlbeine eingesetzt worden. Auch Molotow-Cocktails seien geflogen.

Streit im Drogenmilieu als mögliche Ursache

Die Polizei geht davon aus, dass ein Streit im Drogenmilieu die Ursache für die Schlägerei war. Der Dortmunder Polizeipräsident leitete direkt nach dem Vorfall die strategische Fahndung ein. Dabei dürfen die Beamten ohne konkreten Verdacht Personen und Fahrzeuge anhalten und kontrollieren. Neben den zahlreichen Strafanzeigen stellten sie weitere 98 Ordnungswidrigkeiten sowie 128 Verkehrsdelikte fest. Ein voller Erfolg für die Polizei. „Wir haben eine Vielzahl von Informationen gewonnen, die für die weitere Arbeit nützlich sind“, sagte der leitende Kriminaldirektor Walter Kemper laut Mitteilung. (dpa)

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