Sexualtäter

Entlassene Straftäter sollten in Psychiatrie

Foto: WAZ

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Dortmund.Nach dem Willen der Stadt-Verantwortlichen sollten die beiden vorzeitig aus der Sicherungsverwahrung entlassenen Straftäter in Dortmund wieder in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen werden.

Die Stadt Dortmund wollte die beiden vorzeitig aus der Sicherungsverwahrung entlassenen Straftäter in der geschlossenen Psychiatrie unterbringen. Die Zuständigkeit der Stadt regelt das am 3. Januar 2011 in Kraft getretene Therapieunterbringungsgesetz (THUG). In beiden Fällen, auch im Fall des jetzt wieder straffällig gewordenen Mannes, kam die Anregung von der Staatsanwaltschaft. Im jetzigen Fall von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf, die zuständig war für den Mann, da er dort 1992 verurteilt worden war.

Stadt stellte Antrag auf Unterbringung

Damit vertrat die Düsseldorfer Behörde eine andere Meinung als Staatsanwaltschaft, Polizei und Therapeuten in Dortmund sowie die für den Mann zuständige Führungsstelle in Arnsberg. Die Stadt hatte daraufhin im Februar den Antrag auf Unterbringung des 49-Jährigen gestellt.

Bevor das Landgericht Dortmund in beiden Fällen entscheiden kann, müssen dem Gericht in beiden Vorgängen jeweils zwei unabhängige Gutachten über die Männer vorliegen. Die Erstellung dieser Gutachten, so Jürgen Koschmieder, Presserichter des Landgerichtes Dortmund, im Februar 2011, könne zwischen sechs Wochen und mehreren Monaten dauern. Derzeit liegen dem Gericht noch keine Gutachten vor.

Weitere Details preisgegeben

Wie Oberstaatsanwältin Dr. Ina Holznagel erklärte, habe der geständige Mann mittlerweile weitere Details der Tat preisgegeben. Diese müssten nun mit den Aussagen des Mädchens abgeglichen werden. Der 49-Jährige wohnte seit Mitte September 2010 in Dortmund, galt als Musterbeispiel einer Resozialisierung.

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