Rettungseinsatz

Eichhörnchen steckte in Gullydeckel – Feuerwehr befreit es

Huch, wer schaut denn da aus dem Gullydeckel? Dieses Eichhörnchen musste von einem Tierarzt unter Narkose aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Huch, wer schaut denn da aus dem Gullydeckel? Dieses Eichhörnchen musste von einem Tierarzt unter Narkose aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Foto: feuerwehr dortmund

Dortmund.  Durchs Loch in einem Gullydeckel wollte ein Eichhörnchen in Dortmund offenbar schlüpfen – und blieb stecken. Ein Fall für Feuerwehr und Tierarzt.

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Tierischer Einsatz für die Dortmunder Feuerwehr am Feiertag: Gegen 10.30 Uhr alarmierten Bürger die Leitstelle: Da steckt ein Eichhörnchen in einem Gullydeckel an der Hainallee fest!

Tatsächlich fanden die Einsatzkräfte am beschriebenen Ort einen Nager in Zwangslage vor: Offenbar, so die Vermutung der Feuerwehrleute, habe das Eichhörnchen durch den Gullydeckel aus der Kanalisation flüchten wollen.

Mit dem Gullydeckel und dem Eichhörnchen zum Tierarzt

Vor Ort konnten die Feuerwehrleute das Tier nicht befreien, heißt es in einer Mitteilung. Deshalb brachten sie kurzerhand den Gullydeckel mitsamt Eichhörnchen zu einem Tierarzt. In der Praxis habe das Tier „nach einer Narkose mit oberflächlichen Verletzungen am Hals befreit werden“ können. Das Tier sei vorerst zur weiteren Behandlung in der Tierarztpraxis geblieben.

Die Feuerwehrleute brachten schließlich den Gullydeckel zurück an seinen Bestimmungsort. Dort hatte die Polizei den Kanalschacht so lange gesichert. Der Einsatz sei nach etwa einer Stunde beendet gewesen.

„Das Eichhörnchen kommt durch“, sagte eine Assistentin einer Tierarztpraxis am Freitag. Lediglich am Hals habe es leichte Verletzungen davon getragen. Es habe die Notlage leicht verletzt überstanden und werde nun gesund gepflegt. (red/mit dpa)

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