Schadenersatz

Dortmunds Ex-OB Langemeyer zahlt 30.000 Euro an die Stadt

Dortmunds Ex-Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer (links) hat sich mit der Stadt auf einen Schadenersatz in Höhe von 30.000 Euro geeinigt.

Dortmunds Ex-Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer (links) hat sich mit der Stadt auf einen Schadenersatz in Höhe von 30.000 Euro geeinigt.

Foto: Knut Vahlensieck

Dortmund.  Einigung im Streit zwischen der Stadt Dortmund und Ex-Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer: Der frühere Verwaltungschef erstattet der Stadt 30.000 Euro für die Wiederholung der Kommunalwahl. Seine ehemalige Kämmerin zahlt den gleichen Betrag. Damit vermeidet die Stadt einen langwierigen Prozess.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Stadt Dortmund erhält vom früheren Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer (SPD) wegen der Wiederholung der Kommunalwahl 30.000 Euro erstattet. Die ehemalige Kämmerin Christiane Uthemann muss dieselbe Summe zahlen, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.

Beide hätten die Schadenersatzansprüche der Stadt anerkannt. Mit der Vereinbarung sei das Ziel der Stadt erreicht, den materiellen Schaden ohne einen langwierigen und imageschädlichen Prozess ersetzt zu bekommen.

Die Wahlwiederholung war nötig geworden, da Langemeyer am Tag nach der Kommunalwahl 2009 eine Haushaltssperre und ein Finanzloch von 100 Millionen Euro verkündet hatte. Im Wahlkampf hatte die SPD noch mit ihrer erfolgreichen Haushaltspolitik geworben. Das Wort vom "Wahlbetrug" machte die Runde. (dapd)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (7) Kommentar schreiben