Kontrollen

Dortmunder Polizei in Einsatz gegen Clan-Kriminalität

Kontrollen in der Dortmunder Nordstadt (Symbolbild)

Kontrollen in der Dortmunder Nordstadt (Symbolbild)

Foto: Archiv/dpa

Dortmund  Kontrollen und Platzverweise: Nach einem Schwerpunkt-Einsatz gegen Clan-Krimialität in der Dortmunder Nordstadt zieht die Polizei Bilanz.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Lange Nacht für die Dortmunder Polizei: Bei einem "Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Clankriminalität", wie es in einer Pressemitteilung heißt, gab es mehrere Kontrollen. Bis in den frühen Mittwochmorgen waren die Beamten im Einsatz – von der Nordstadt bis zum Westenhellweg. Hier ihre Bilanz:

An der Münsterstraße wurden in einer Shisha-Bar sieben Personen kontrolliert. Die Beamten fanden unter anderem unversteuerten Tabak und stellten Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz fest. Sie leiteten ein Bußgeldverfahren ein.

Im Keuningpark trafen die Beamten auf drei Verdächtige, die offenkundig Marihuana verkauften. Ein Diensthund erschnüffelte mehrere Tütchen in einem Erdbunker und in einem Gebüsch. Die Polizisten schrieben Anzeigen wegen Drogenhandels und sprachen zudem Platzverweise aus. Einer der Verdächtigen hatte schon ein Bereichsbetretungsverbot für die Nordstadt. Bei ihm stellten die Beamten außerdem 180 Euro sicher, die laut Polizei vermutlich aus dem Drogengeschäft stammen.

Während dieser Kontrolle gesellte sich ein weiterer Mann (20) zu dem Trio. Als die Beamten ihn überprüfen wollten, beleidigte er die Beamten und griff sie an. Er kam in Gewahrsam – ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

In Bahnhofsnähe an der Katharinenstaße/Fußballmuseum kontrollierten die Einsatzkräfte 26 Personen. Es wurden 18 Platzverweise ausgesprochen. Bei einer Person fanden die Beamten eine EC-Karte – sie war wenige Tage zuvor in der Innenstadt bei einem Taschendiebstahl gestohlen worden.

Polizisten in Zivil überprüften am Westenhellweg vier Personen, hinter denen die Beamten Drogendealer vom Gerichtsplatz in der östlichen Innenstadt vermuteten. Bei einem Jugendlichen fanden die Beamten 265 Euro – versteckt im Schuh. Das Geld wurde "im Rahmen präventiver Gewinnabschöpfung" sichergestellt, heißt es in der Pressemitteilung.

Am Hörder Bahnhof kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 23 Personen, die alle Platzverweise erhielten.

Später wurde noch eine weitere Shisha-Bar an der Münsterstraße in der Nordstadt kontrolliert. Abermals wurde unversteuerter Tabak gefunden und eine Anzeige wegen des Verdachts der Steuerhehlerei geschrieben.

An der Brunnenstraße wurden nach Bürgerbeschwerden elf Randalierer verwarnt, die die Nachtruhe erheblich gestört hatten. Alle erhielten einen Platzverweis.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben