Akustik-Rock

Dortmunder Duo King's Tonic ist auch ohne großes Label gut im Geschäft

King´s Tonic bei ihrem Live-Gig im Sommer 2011auf dem Anti-Nazi-Friedensfest in Dorstfeld.

King´s Tonic bei ihrem Live-Gig im Sommer 2011auf dem Anti-Nazi-Friedensfest in Dorstfeld.

Foto: Linz/PiLi

Dortmund.   300 Shows auf drei Kontinenten: King´s Tonic aus Dortmund haben schon einiges erlebt, vom Gig vor 10 Zuschauern bis hin zum Festival vor 10 000 Leuten. Nun bringen die Akustik-Rocker ihre erste EP raus.

Musiker wie Chuck Ragan von der Band Hot Water Music oder Brian Fallon von Gaslight Anthem haben es vorexerziert und die Energie des Punkrock in akustische Songs transportiert. Davon inspiriert, veröffentlicht nun die Dortmunder Punk-Band King’s Tonic ihre erste akustische EP „APR“.

Auf Twin-Stärke reduziert haben die kreativen Köpfe der Band, Sänger James Mean und Gitarrist Swen O’Heiland, die sechs Song im Alleingang eingespielt. „Ein guter Song muss auch immer auf einer Westerngitarre am Lagerfeuer funktionieren.“, sagt Swen und so klingen die Songs. Eine Nummer wie „California Summer Day“ stünde auch einem Kid Rock gut zu Gesicht.

300 Shows auf drei Kontinenten

„Ein guter Rocksong braucht nur drei Akkorde und nicht viel Worte“, ist eine weitere Aussage des Duos, das sich an die eigenen Vorgaben hält, ohne dabei textlich in Plattitüden zu verfallen. Das unbeschwerte Kalifornien-Feeling haben King’s Tonic bei einigen ihrer US-Tourneen inhaliert. Die haben Swen und James, der in Afrika aufgewachsen ist und bevor er ins Ruhrgebiet kam einige Zeit in Los Angeles gelebt hat, selbst organisiert.

Überhaupt sind King’s Tonic keine Band, die im Probenraum darauf wartet entdeckt zu werden. In den letzten Jahren haben die Dortmunder über 300 Shows auf drei Kontinenten gespielt. Vom Gig vor 10 Zuschauern bis hin zum Festival vor 10 000 Zuschauern war alles dabei. Selbst vor originellen Kombinationen wie bei einem Konzert in Russland schrecken die Dortmunder Jungs nicht zurück.

Titeltrack von Kinderhörspiel produziert

Dort haben sie den Support für Boney M. gemacht. Da war ein Gig im legendären Whisky A GoGo in Hollywood schon adäquater. Spielen, Spielen, Spielen ist das Credo der Band, denn nur so kannst du Fans gewinnen, lautet die Devise der Band. So hat die Band auch Macher abseits des Musik-Biz auf sich aufmerksam gemacht und durfte ihre Songs in mehreren Filmen über Extremsportarten und Werbespots unterbringen.

Zuletzt wurde einer ihrer Songs zum Titeltrack des Kinderhörspiels „Die Yurumi Gang“. Das bringt gute Tantiemen. Die Band ist ganz gut im Geschäft, auch wenn die neue Akustik-Punk-EP nicht bei einer Major-Company erscheint.

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