Leerstand

Dortmund: Neuer Besitzer - Sanierung von Hannibal II startet

Die Sonne scheint auf den geräumten Hochhauskomplex Hannibal II. Die Sanierung der vor mehr als drei Jahren wegen Brandschutzmängeln geräumten Wohnungen übernimmt eine neue Eigentümerin. Das Wohnunternehmen Forte Gruppe hat die 400 leerstehenden Wohnungen gekauft und will im zweiten Halbjahr 2021 mit den Umbaumaßnahmen beginnen.

Die Sonne scheint auf den geräumten Hochhauskomplex Hannibal II. Die Sanierung der vor mehr als drei Jahren wegen Brandschutzmängeln geräumten Wohnungen übernimmt eine neue Eigentümerin. Das Wohnunternehmen Forte Gruppe hat die 400 leerstehenden Wohnungen gekauft und will im zweiten Halbjahr 2021 mit den Umbaumaßnahmen beginnen.

Foto: Ina Fassbender / dpa

Dortmund.  Das Hochhaus Hannibal II hat einen neuen Besitzer. Der will in diesem Jahr nun „zügig“ mit der Sanierung des maroden Gebäudes beginnen.

Die Sanierung des vor mehr als drei Jahren wegen Brandschutzmängeln geräumten Dortmunder Wohnkomplexes Hannibal II übernimmt eine neue Eigentümerin. Das Wohnunternehmen Forte Gruppe hat die 400 leerstehenden Wohnungen gekauft und will „im zweiten Halbjahr 2021 zügig mit den Umbaumaßnahmen“ beginnen, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung mit dem bisherigen Wohnungsverwalter Lianeo Real Estate am Montag hieß.

Stillschweigen über Kaufpreis und Details des Geschäfts

Im vergangenen November hatte die Stadt Dortmund in einem zweiten Anlauf eine Baugenehmigung für die Sanierung erteilt, nun folgte der Verkauf. Über Kaufpreis und Details des Geschäfts sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es. Forte gehören bereits viele Wohnungen in Dortmund. Das Immobilienunternehmen kündigte an, man wolle das Gebäude wieder zu einem Zuhause für viele Menschen machen und stehe „für gute und bezahlbare Wohnungen“.

Wohnkomplex war im September 2017 geräumt worden

Der Wohnkomplex im Stadtteil Dorstfeld war im September 2017 auf Anweisung der Stadt wegen gravierender Brandschutzmängel innerhalb weniger Stunden geräumt worden. Die damals 750 Bewohner kamen kurzfristig bei Freunden unter oder mussten in eine Notunterkunft in einer Sporthalle.

Zwischen der Stadt und dem Besitzer Lianeo (ehemals Intown) entwickelte sich ein Streit um die Räumung und ihre Kosten. Beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ist ein Rechtsstreit anhängig. Die Stadt hatte argumentiert, dass „akute Gefahr für Leib und Leben“ der Mieter besteht. (dpa)

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben