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Dagobert Duck kommt zum Revierderby ins Ruhrgebiet

Dagobert Duck beim Revierderby - nur eine von vielen Stationen seiner Ruhrgebiets-Reise

Dagobert Duck beim Revierderby - nur eine von vielen Stationen seiner Ruhrgebiets-Reise

Foto: Disney/Ehapa

Entenhausen an der Ruhr.   Revierderby, Zeche Zollverein, Gasometer Oberhausen - das Ruhrgebiet hat vieles, womit es Touristen anzieht. Nun hat sich die wohl berühmteste Comic-Familie anlocken lassen. Dagobert Duck, Donald Duck, Tick, Trick und Track besuchen im neuen „Micky Maus“-Heft das Revier. Sogar Jürgen Klopp bekommt einen Gastauftritt.

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Die Ente ist im Pott: Wer bei dieser Nachricht spürt, wie ihm langsam das Wasser im Munde zusammenläuft, sollte sich zügeln. Denn heute stattet Familie Duck, also Donald, Dagobert, Tick, Trick und Track, dem Ruhrgebiet einen Besuch ab.

Es ist der dritte Zwischenstopp auf einer spektakulären Schnitzeljagd durch Deutschland, auf die das deutsche „Micky Maus“-Heft seine bürzelbewährten Helden schickt. Es geht, im Wettstreit mit dem raffgierigen Milliardär Klaas Klever, um nicht weniger als das Vermögen der Gräfin Tusnelda von Tarn und Tuxis.

Sogar Jürgen „Kloppo“ Klopp erhält einen Gastauftritt

„Ich komme aus dir, erklingt’s wie Bleche – willst essen du, zahlst du die Zeche! Hier haust der Ober, dort der Mund – wenn einer trifft, tun’s viele kund!“ Mit diesem kryptischen Hinweis gehen die Ducks etwa unter Tage, sie erforschen die Zeche Zollverein, Centro, Gasometer und den Signal-Iduna-Park. Sogar Jürgen „Kloppo“ Klopp erhält einen Gastauftritt. Und im Laufe der Geschichte entfaltet sich auch die Bedeutung des Rätselreims.

Verantwortlich für die ebenso liebevollen wie kenntnisreichen Anspielungen der achtteiligen Deutschland-Tour ist der Zeichner Jan Gulbransson, Enkel des berühmten Simplicissimus-Illustrators Olaf Gulbransson. Der Entenmaler lebt in München und ist der einzige Deutsche, der in die Disney „Hall Of Fame“ aufgenommen wurde und legte für die Rundreise zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder Hand an eine Duck-Geschichte.

Wird das Ruhrgebiet die „entenhausigste Stadt Deutschlands“?

Dass die Geschichte spannend bleibt, auch wenn die Ducks im Heißluftballon schon längst wieder über den Gasometer gen München entfliehen, dafür hat der Egmont-Ehapa-Verlag gesorgt, denn das Ruhrgebiet muss sich dem Wettbewerb um den Titel „entenhausigste Stadt Deutschlands“ stellen.

Die Regionalisierung des Comics könnte sich als kluger Schachzug erweisen, denn die „Micky Maus“ kämpft gegen Auflagenschwund. Während 1991 noch mehr als 650.000 Hefte von jeder Ausgabe verkauft wurden, lag die Verkaufszahl im Jahr 2011 nur noch bei 175.000.

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