Corona-Überblick

Corona in Dortmund: Schon 38 Fälle von Mutation nachgewiesen

Lesedauer: 7 Minuten
Virologe Dittmer über den Lockdown und Schulöffnungen in NRW

Der Lockdown wurde verlängert. Virologe Dittmer erklärt, warum eine Diskussion über den Mund-Nasen-Schutz in Bezug auf Öffnungen wichtig wäre.

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Dortmund.  In Dortmund hat es am Freitag 42 Corona-Neuinfektionen gegeben. Zudem meldete die Stadt einen weiteren Todesfall. Die Mutationen bereiten Sorge.

Hier gibt es den Überblick über die Infektionslage in der Stadt Dortmund:

  • Am Freitag sind 42 neue Corona-Fälle gemeldet worden.
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt weiter über 50. Die Stadt gab nach eigenen Berechnungen am Freitag einen Wert von 58,1 an (Vortag: 59,5).
  • 291 Menschen sind in Dortmund im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Ausbruch der Pandemie gestorben. Am Freitag wurde der Tod einer 80-jährigen Frau gemeldet.
  • Die britische Virusvariante ist in Dortmund angekommen und breitet sich langsam aus. Mittlerweile wurden schon 38 Fälle mit Mutation nachgewiesen.

In Dortmund hat es in den letzten 24 Stunden nach Angaben der Stadt 42 neue Corona-Fälle gegeben. Fünf dieser Fälle können zwei Familien zugeordnet werden. Somit sind derzeit 547 Menschen erkrankt. 1041 Menschen befinden sich in Quarantäne. Insgesamt wurden seit dem ersten Auftreten von Corona in Dortmund insgesamt 17.882 Menschen positiv getestet. 17.044 Dortmunder gelten als genesen.

werden derzeit 127 Patientinnen und Patienten mit dem Corona-Virus behandelt. 19 davon liegen auf der Intensivstation, davon wiederum werden 16 Menschen beatmet.

Corona: Wieder ein Todesfall in Dortmund - Inzidenz liegt weiter über 50

Das Gesundheitsamt meldete am Freitag den Tod einer 80-jährigen Frau, die am Corona-Virus verstorben ist. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19 seit Ausbruch der Pandemie steigt in Dortmund somit auf 291 an. 188 Menschen starben ursächlich an Covid-19, weitere 103 waren mit dem Virus infiziert, verstarben aber an anderen Ursachen.

Nachdem der Inzidenzwert seit dem 11. Februar konstant unter 50 lag, zeigt er nun eine unerfreuliche Entwicklung. Zwar sank er nach Berechnungen der Stadt im Vergleich zum Vortag (59,5) leicht auf 58,1, liegt aber immer noch deutlich über der 50er-Marke.

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) haben in Dortmund 13.849 Personen die Erstimpfung erhalten. 8142 Dortmunder wurden bereits ein zweites Mal geimpft (Stand 18. Februar).

Corona-Mutation: Anzahl der Fälle in Dortmund steigt deutlich

Die Zahl der Fälle mit Corona-Mutationen steigt an. Wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte, wurde die britische Virusvariante mittlerweile schon bei insgesamt 38 Dortmundern nachgewiesen. Am Vortag wurden noch 27 bekannte Fälle gemeldet.

Auch in Kitas sind schon Fälle aufgetreten. In der Katholischen Kita Heilig Kreuz wurde ein Kind positiv auf die Variante getestet. Daraufhin wurde eine Großtestung durchgeführt. In einer weiteren Kita ist eine Erzieherin positiv getestet worden. Auch dort standen weitere Tests an.

Zudem habe sich eine Frau aus Dortmund in einem Herdecker Krankenhaus mit der Variante B 1.1.7 infiziert. Sie wurde bereits am 9. Februar positiv getestet. In dem Krankenhaus sind mehrere Fälle bekannt. Laut Krisenstabsleiterin Birgit Zoerner war es nur eine Frage der Zeit, dass die Variante auch in Dortmunder Einrichtungen auftritt. Deshalb müsse man nun umso schneller mit den Impfungen vorankommen.

Alle Informationen zum Corona-Impfzentrum in Dortmund

Am Montag, 8. Februar 2021, hat das Impfzentrum Phoenix-West dafür seinen Betrieb aufgenommen. Seit dem 25. Januar 2021 gibt es die Möglichkeit über die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe unter der Telefonnummer 0800 116 117 02 oder im Internet unter www.116117.de Termine zu vereinbaren.

Zu Beginn erhalten alle Dortmunderinnen und Dortmunder, die über 80 Jahre als sind, die Möglichkeit, sich zu lassen. Sie alle haben sowohl ein Schreiben des Oberbürgermeisters Thomas Westphal, wie auch des Landesgesundheitsministers Karl-Josef Laumann erhalten, in denen ihnen alle Informationen zum Ablauf mitgeteilt wurden.

Impfzentrum Dortmund befindet sich in der Warsteiner Music Hall

In Dortmund wurde das Impfzentrum in der Warsteiner Music Hall auf Phoenix-West eingerichtet. Parkmöglichkeiten stehen in ausreichender Anzahl an der Konrad-Zuse-Straße zur Verfügung. Zwischen dem Bahnhof Hörde und dem Impfzentrum wird ein zusätzlicher Shuttlebus verkehren. Die Fahrzeuge der Linie 451 werden dann sieben Tage in der Woche von ca. 12.30 Uhr bis 20.30 Uhr im 15-Minuten-Takt zwischen den Haltestellen Hörde Bahnhof und Phoenix Halle fahren.

Vor Ort gibt es zudem einige Untersützungsangebote. So kann man etwa den sogenannten "Impf-Express" nutzen. Ein Elektrofahrzeug fährt die Leute dabei vom Parkplatz zum Eingang. Da das Zentrum barrierefrei ist, können die Impfstraßen problemlos mit dem Rollstuhl oder einem Rollator genutzt werden. Ebenfalls kann zum Termin eine Begleitperson mitgenommen werden.

Darauf sollten Sie bei einem Besuch im Impfzentrum Dortmund achten

  • Personalausweis, Mund-Nasen-Schutz und Krankenkassenkarte (sofern vorhanden) mitbringen. Auch der Impfpass und medizinische Unterlagen sollen nach Möglichkeit mitgeführt werden.
  • Die KVWL empfiehlt, bereits vorab den Anamnese- und Einwilligungsbogen zu lesen und auszufüllen.
  • Das Impfzentrum öffnet täglich um 14 Uhr. Die Stadt bittet darum, nicht eher dorthin zu kommen (auch wenn man direkt um 14 Uhr einen Termin hat). Nur so können Warteschlangen vermieden und Abstände eingehalten werden.
  • Eine Impfung ohne vorab vereinbarten Termin ist nicht möglich.

Corona in Dortmund: Änderungen bei der Maskenpflicht

Die neue Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen gilt seit dem 15. Februar. Die Stadt Dortmund hat in diesem Zusammenhang die lokal festgelegte Maskenpflicht verlängert. Dabei gibt es einige Neuerungen.

So gilt die Pflicht innerhalb des Wallrings nur noch in den Fußgängerzonen. Zudem wurde der Zeitraum, in dem ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss, vereinheitlicht. In allen ausgewiesenen Bereichen muss die Maske jetzt von 9 bis 20 Uhr aufgesetzt werden.

Apropos Masken: Die Stadt versendet bis Montag (17. Februar) an rund 17.000 Empfängerinnen und Empfänger von Sozialleistungen jeweils zehn FFP2-Masken per Post. Zusätzlich verteilt das Sozialamt an 26 Einrichtungen der Flüchtlings- und der Obdachlosenhilfe insgesamt 52.000 Masken.

Corona in Dortmund: Hier gibt es mehr Informationen zu dem Thema:

Hier geht’s zum aktuellen Überblick über die Infektionslage in NRW.

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