Starkes Gewitter

Brand nach Blitzeinschlag: Feuerwehrmann von Katze gebissen

In den Morgenstunden ist ein heftiges Gewitter über das Land gezogen. In Lütgendortmund schlug ein Blitz in einem Mehrfamilienhaus ein und löste einen Dachstuhlbrand aus.

In den Morgenstunden ist ein heftiges Gewitter über das Land gezogen. In Lütgendortmund schlug ein Blitz in einem Mehrfamilienhaus ein und löste einen Dachstuhlbrand aus.

Foto: Feuerwehr Dortmund

Dortmund.  Dachstuhl fängt nach dem Einschlagen eines Blitzes Feuer. Beim Retten der Haustiere wird ein Feuerwehrmann mehrfach von einer Katze gebissen.

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In Lütgendortmund ist bei dem starken Gewitter in der vergangenen Nacht ein Blitz in einem Mehrfamilienhaus eingeschlagen. Der Dachstuhl geriet dabei in Brand. Gegen 6.40 Uhr war bei der Feuerwehr der Notruf eingegangen.

An der Provinzialstraße brachten die Einsatzkräfte zwei Drehleitern vor dem viergeschossigen Gebäude in Stellung. Da kurz darauf eine weitere Gewitterzelle über Lütgendortmund zog, musste der Einsatz der Drehleitern aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden. Parallel ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr durch das Gebäude zur Brandwohnung, um im Haus noch nach Personen zu suchen und das Feuer von innen zu bekämpfen. Um alle Glutnester im Dachstuhl ablöschen zu können, nahmen die Brandschützer Teile des Dachs ab. Durch herunterstürzende Dachpfannen wurden zwei vor dem Gebäude geparkte Fahrzeuge beschädigt.

Katzen kamen teilweise verletzt in eine Tierklinik

Glücklicherweise hatten sich bereits alle Bewohner des Hauses in Sicherheit gebracht. Allerdings vermissten sie noch mehrere Katzen. Insgesamt sieben Tiere konnte die Feuerwehr aus zwei Wohnungen retten. Eine Katze erwies sich allerdings als wenig dankbar: Sie biss einen ihrer Retter gleich mehrfach. Der Feuerwehrmann musste deswegen im Krankenhaus behandelt werden. Einige der Katzen kamen mit Verletzungen in eine Tierklinik.

Zwei Wohnungen des Hauses sind wegen des Brandes unbewohnbar, die übrigen Bewohner konnten nach dem Ende des Einsatzes wieder zurückkehren. Während der Löscharbeiten war die Provinzialstraße voll gesperrt, was zu starken Verkehrsbehinderungen führte. Die Polizei muss nun die Ursache des Brandes ermitteln. Die Berufs- und die Freiwillige Feuerwehr waren mit insgesamt 41 Kräften aus mehreren Wachen im Einsatz.

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