Unfall

Ansteckungsgefahr: Polizei warnt Helfer nach Unfall auf B54

Nach einem Unfall ist die B 54 bei Dortmund-Wellinghofen voll gesperrt worden.

Nach einem Unfall ist die B 54 bei Dortmund-Wellinghofen voll gesperrt worden.

Foto: Michael Kleinrensing (Archiv)

Dortmund.   Die Polizei sucht Ersthelfer, die nach einem Unfall auf der B54 einem Verletzten geholfen hatten. Der Mann, dem sie geholfen haben, ist krank.

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Der Aufruf war ungewöhnlich: Nach einem Unfall auf der B 54 (Ruhrwaldstraße) in Dortmund hatte die Polizei am Freitag die Ersthelfer, die dem verletzten Autofahrer geholfen hatten, gebeten, sich zu melden.

Nun ist der Hintergrund dieser Maßnahme klar: Der 37-Jährige leidet an einer „ernsthaften Erkrankung“, wie die Polizei am Samstag mitteilte, ohne näher auf die Krankheit einzugehen.

Mittlerweile hätten sich sechs Ersthelfer gemeldet, berichtet die Polizei weiter. Sie hätten Verhaltenshinweise bekommen und seien an medizinische Notaufnahmen verwiesen worden.

Auto war in die Böschung geschleudert worden

Bei dem Unfall, der sich am Freitag gegen 16.30 Uhr ereignet hatte, waren der 37-jährige Fahrer aus Köln und sein 30-jähriger Beifahrer mit ihrem Auto von der Fahrbahn abgekommen und in eine Böschung geschleudert worden. Sie erlitten dabei schwere Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht.

Der Beifahrer unterrichtete die Rettungskräfte von der Erkrankung des 30-Jährigen. Daraufhin wurden die Ersthelfer, die noch vor Ort waren, informiert. Einige hatten sich allerdings schon entfernt. Ihnen galt der Aufruf der Polizei.

Straßen in der Umgebung stark ausgelastet

Während der Bergungsarbeiten musste die B54 gesperrt werden, der Verkehr wurde an der Abfahrt Wellinghofen von der abgeleitet.

Erst als gegen 17.30 Uhr der Verkehr auf der linken Spur an der Unfallstelle vorbeigeführt werden konnte, entspannte sich die Lage. Erst gegen 19 Uhr konnte die Polizei die Fahrbahn in Richtung Norden wieder freigeben. (red)

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