Bilder der Zerstörungswut

50.000 Euro Schaden nach Einbruch in das Alte Hafenamt

Das Alte Hafenamt in Dortmund steht unter Denkmalschutz. Im Hintergrund das Containerterminal.

Das Alte Hafenamt in Dortmund steht unter Denkmalschutz. Im Hintergrund das Containerterminal.

Foto: Peter Bandermann

Dortmund.  Eingetretene Türen, zerschlagene Fenster und Ruß nach Brandstiftung im Keller: Der von Einbrechern angerichtete Schaden im unter Denkmalschutz stehenden Alten Hafenamt ist gewaltig - und es hätte noch schlimmer kommen können. Bilder der Zerstörungwut.

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Brandgeruch im gesamten Gebäude, zerschlagene Scheiben, eingetretene Türen: Einbrecher haben im Alten Hafenamt am Sunderweg gewütet und nach Angaben von Hafen-Vorstand Uwe Büscher dabei einen Schaden in Höhe von 50.000 Euro angerichtet. Die Hafen AG ist Eigentümerin des Gebäudes. Untergebracht sind dort auch die Wasserschutzpolizei und eine Agentur. Die Büros der Wasserschutzpolizei blieben verschont.

Einbrecher legten Feuer im Keller des Hafenamts

Wie bereits am Montag (1.1.) berichtet, sucht die Polizei weiter nach Zeugen, die zwischen Freitag (29.12., 18 Uhr) und Silvester (31.12., 14.45 Uhr) an dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude am Sunderweg verdächtige Personen beobachtet haben. Die Einbrecher hatten im Keller des 1898 errichteten Hafenamts ein Feuer gelegt. Ruß verdreckte den Keller und den Treppenaufgang. Brandsanierungen gehen ins Geld. Weil die Tür verschlossen und damit die Sauerstoffzufuhr abgeschnitten war, konnten sich die Flammen zum Glück nicht weiter ausdehnen. Der Schaden durch Rauch und Hitze wäre sonst deutlich höher gewesen.

Die Täter hatten mehrere Türen eingetreten, dabei auch Türrahmen aus der Verankerung gerissen, Schlösser zerstört und etliche Scheiben eingeschlagen. Betroffen ist auch die Agentur „Der Kraken“ in der ersten Etage des Hafenamts. „Die haben sogar die Stiftboxen durchsucht“, sagte Mitarbeiter Daniel Rockhoff am Dienstag. Gute Nachricht: Die Agentur kann weiterarbeiten.

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