Pferde

Hünxe: Schaulaufen der Rassepferde auf dem Gutshof Glückauf

Gemeinsam zogen Fohlen und Muttertiere ihre Runden und wurden von der Kommission beurteilt.

Gemeinsam zogen Fohlen und Muttertiere ihre Runden und wurden von der Kommission beurteilt.

Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Hünxe  Bei der Stuten- und Fohlenschau des Kreispferdezuchtvereins gab es für Pferdefreunde wieder viele schöne Tiere zu bewundern.

. Auf dem Gelände des Gutshof Glückauf herrschen schon am Vormittag sommerliche Temperaturen. Doch für den blauen Sommerhimmel haben die Besucher hier nicht viele Blicke übrig, denn die Augen sind auf die Dreiecksbahn gerichtet, auf der die Pferde vorgeführt werden.

Am Vormittag sind hier die Stuten an der Reihe und geführt von Menschen ziehen die Tiere auf der Bahn im Trab ihre Kreise, während die Mitglieder der Kommission ihre geschulten Blicke auf die Pferde richten. „Es fehlt etwas Aktion im Trab“, klingt es da via Mikrofon aus den Reihen der Kommission über den Platz. Oder: „Der Rücken könnte noch etwas harmonischer sein.“ Denn bewertet werden hier Kriterien wie der Typ, das Aussehen aber auch die sportliche Eignung der vorgeführten Pferde. „Man will ja auch ein gesundes Pferde haben“, sagt Ludwig Hermanns, Kreistierzuchtberater beim Kreis Wesel.

Um die 120 Pferde wurden angemeldet

Er freut sich über die zahlreichen Tiere, die zur Schau angemeldet wurden. „Wir haben um die 120 Pferde, die heute eingetragen werden“, sagt Ludwig Hermanns. Damit ist die Stuten- und Fohlenschau im Kreis Wesel mit Abstand die größte im Rheinland, was Stückzahlen angeht. „Und die Qualität stimmt hier auch“, sagt Hermanns weiter.


Die Schau zieht eine Vielzahl von Besuchern an, auch über die Grenzen des Kreisgebiets hinaus. „Wir haben eine Vielfalt von Züchtern hier, auch viele aus den angrenzenden Kreisen, die hier ihre Tiere vorstellen“, sagt Ludwig Hermanns.

Bei hohen Temperaturen sind Pferde gerne mal etwas nervös

Für den Kreistierzuchtberater ist vor allem wichtig, dass die Schau ohne Unfälle über die Bühne geht. „Bei diesem warmen Wetter werden auch die Pferde gerne mal etwas nervös“, sagt er. Die Pferde scheint die aufkeimende Hitze auf der Anlage erstmal nicht groß zu stören.

Sie ziehen ihre Runden auf der Bahn. Allerdings kommt dabei schon mal der ein oder andere Pferdeführer ins Schwitzen, der eine der Stuten auf den Runden um die Bahn begleitet. Nach wenigen Runden haben die Mitglieder der Kommission ihr Urteil gefällt und Siegerstute und die zwei Reservesiegerstuten stehen fest und es gibt Rosetten und eine Schärpe fürs Siegerpferd.

Die gut 80 Zuschauer, die schon am Vormittag am Rande der Bahn die Pferde anschauen, sind eher der harte Kern des Schaupublikums. „Die Erfahrung zeigt, dass es am Nachmittag richtig voll wird, wenn dann der neue Fohlenjahrgang präsentiert wird“, sagt Ludwig Hermann. Der Pferdenachwuchs erregt bei der Schau das meiste Interesse.

Die Sieger des Wettbewerbs

In der Abteilung B Reitpony siegte Nadja d’Alpen (Jörg Zahn) vor Raja (ZG Krüßmann) und einer Stute der Zuchtstätte Bäumken. Bei den Warmblütern siegte Unique (Karl-Heinz Fruhen) vor Vaiana (Tobias Schult) und Sabria (Alfons van Acken).

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