Große Abstimmung

Wir suchen das Castrop-Rauxeler Wort des Jahres

Das "Wort des Jahres" wird gesucht!

Foto: Jens Büttner

Das "Wort des Jahres" wird gesucht!

Castrop-Rauxel.  Welche Wörter haben die Schlagzeilen des Jahres in Castrop-Rauxel dominiert? Wir haben Vorschläge zusammengestellt, Sie stimmen ab!

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Zum deutschen Wort des Jahres wurde 2017 „Jamaika-Aus“ benannt. Jamaika spielt in Castrop-Rauxel aber keine Rolle – obwohl auch hier ein FDP-Politiker für Furore gesorgt hat. Deswegen suchen wir das lokale Wort des Jahres. Bei der Suche nach Vorschlägen zur Abstimmung fiel eins auf: Gekoppelte Wörter schienen in diesem Jahr durchaus in Mode zu sein. Vieles, über das wir berichteten, bekam einen Bindestrich verpasst. Hier die Vorschläge unserer Redaktion zum Castrop-Rauxeler Wort des Jahres:

Schrumpf-Planungen Der Golfclub in Frohlinde liegt seit Jahren im Clinch mit Landeignerin Elisabeth Grümer. Das ging in diesem Jahr soweit, dass die sich weigert, die Pachtverträge mit dem Golfclub zu verlängern. Die Konsequenz: Der Golfplatz muss seine 27-Loch-Anlage (eigentlich auch ein schönes Wort für unser Voting) verkleinern und verliert somit sein Alleinstellungsmerkmal in der Region. Die Clubmitglieder sind wenig begeistert. Der Streit wird sich wohl 2018 fortsetzen.

Beton-Schlamassel Verstopfte Abwasserrohre an der Thomasstraße sorgten bei den Anwohnern für Ärger. Das ist erst mal nicht ungewöhnlich, der Grund für die Verstopfung aber schon. Der EUV fand Beton im Kanalrohr, die Thomasstraße bleibt deswegen bis Ende Januar gesperrt. Der Verursacher ist – auch dank Hinweisen aus der Bevölkerung – gefasst, das Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der EUV hofft, die Kosten für die Kanalerneuerung dadurch nicht auf die Bürger umlegen zu müssen.

Emscher-Sprung Eigentlich heißt es ja „Sprung über die Emscher“, doch wir verkürzten den Namen des Brücken-Projekts kurzerhand. Ist doch auch knackig, oder? 11,7 Millionen Euro teuer ist die Brücke, die in Henrichenburg an der Spundwand zur Wartburginsel gebaut wird. 8 Millionen Euro kommen aus Bundes-Fördermitteln.

Den Scheck dafür hatten sich Bürgermeister Rajko Kravanja und Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, im Juni in Berlin abgeholt. 2019 soll das Projekt realisiert werden, die Bürger in die Planung mit einbezogen werden.

CAS-Sounds Unsere Stadt ist musikalisch und so klingt sie: In der neuen Serie CAS-Sounds haben wir Bands und Musiker der Stadt vorgestellt, sie in ihrem Proberaum besucht und eigene Lieder spielen lassen. Im Weihnachtsspezial trafen sich sogar Musiker unterschiedlicher Bands, um gemeinsam zu musizieren und über die schönsten Weihnachtslieder zu sprechen.

Wochenmarkt-Verlegung Wird das Thema des Jahres auch zum Wort des Jahres? Das Hin und Her mit dem Wochenmarkt nach der Marktplatz-Sanierung (wäre im vergangenen Jahr ein super Wort des Jahres gewesen) hat die Castrop-Rauxeler das ganze Jahr über beschäftigt. Und so wird es 2018 weitergehen. Denn das Thema wird noch mal eins in der Politik – trotz neuer Marktfestsetzung. So kriegt der Wochenmarkt aber wenigstens ordentlich Werbung.

Leo-Ärger Die meisten Castrop-Rauxeler kennen Leo. Einen Nachnamen hat er aber nicht. Denn gemeint ist kein Bürger, sondern der Kulturplatz in der Altstadt, direkt neben dem Adalbert-Stifter-Gymnasium (ASG). Leo war in diesem Jahr in aller Munde.

Nicht nur die Anwohner beklagten sich über die zunehmenden Saufgelage der Jugendlichen dort an den Wochenenden, auch CDU und FWI hatten die Probleme dort auf dem politischen Schirm. Von vielen vorgeschlagenen Sicherheitsmaßnahmen blieb nur ein mickriger Zaun übrig. 2018 könnte Leo wohl wieder Ärger machen. Abwarten...

Mooswand

Die Stadtwerke wollen der Stadt einen City-Tree schenken. Einen was? Einen Stadt-Baum? Dabei handelt es sich um nichts anderes als eine Mooswand, die die Funktion von 250 Bäumen erfüllen soll, also die Luft säubert.

Der City-Tree war monatelang in aller Munde, Castrop-Rauxeler schielten zum Essener Hauptbahnhof, denn dort stehen schon seit Anfang 2017 zwei Exemplare – und die schwächeln. Angeblich soll unser gutes Stück ja auch schon nicht mehr in so guter Form sein ...

Garagenschätzchen

So etwas nennen offensichtlich viele Castrop-Rauxeler ihr Eigen. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass sich mehr als 50 Leute spontan meldeten, um mit ihrem Schätzchen an der Ausfahrt im September teilzunehmen? Die erste Ankündigung für die Ausfahrt wurde zu einem Selbstläufer, in einer großen Serie stellten wir Autos und Autofans vor.

Sie alle hatten eine spannende Geschichte zu ihrem Wagen zu erzählen. Daraus entstanden ist auch ein Autoquartett-Kartenspiel. Die Ausfahrt wurde zum Erfolg – und das mit Erlös für den guten Zweck. Eine Wiederholung scheint sicher.

Nach Neujahr werten wir die Umfrage aus und berichten weiter.

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