Casting-Show

The Voice of Germany - Alicia Beissert will mit ihrer Stimme berühren

Auf der Bühne: Alicia Beissert aus Castrop-Rauxel ist am Donnerstagabend (29. Oktober, 20.15 Uhr) auf Pro7 zu sehen.

Auf der Bühne: Alicia Beissert aus Castrop-Rauxel ist am Donnerstagabend (29. Oktober, 20.15 Uhr) auf Pro7 zu sehen.

Foto: SAT.1/ProSieben/Richard Hübner

Castrop-Rauxel.  Alicia Beissert (18) aus Castrop-Rauxel und Michael Wurst (40) aus Bochum sind aufgeregt. Denn sie treten bei der Casting-Show "The Voice of Germany" auf.

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Sie könnten unterschiedlicher kaum sein, und dennoch verbindet sie ein gemeinsames großes Ziel: Die 18-jährige Alicia Beissert aus Castrop-Rauxel und den 40-jährigen Michael Wurst, der zwar aus Bochum stammt, aber in Frohlinde ein Fußballteam coacht. Die Musiker treten bei der Pro7-Show "The Voice of Germany" an. Beide sind unglaublich aufgeregt und hoffen, dass der große Durchbruch auf sie wartet. Alicia Beissert dürfen die Zuschauer am Donnerstagabend schon die Daumen drücken.

Bei "The Voice of Germany" so weit wie möglich kommen

In der ersten Runde, den sogenannten Blind Auditions, stellen sich Alicia Beissert und Michael Wurst der fünfköpfigen Jury auf der Bühne. Einen Song ihrer Wahl müssen sie singen, ohne dass die Coaches sie sehen können. Die Talente sollen nur mit ihrer Stimme überzeugen. "Da geht es aber auch brutal um den Musikgeschmack der Einzelnen", sagt Michael Wurst. Er sei mit seiner Songauswahl - einem deutschsprachigen Lied - bewusst ein Risiko eingegangen. Auf Nummer sicher könne man mit Songs gehen, die zwar jeder kennt, aber nicht mehr im Ohr hat.

Mitstreiterin Alicia, die in Castrop-Rauxel zur Willy-Brandt-Gesamtschule geht, hat sich für einen Song ihres großen Vorbilds Rihanna entschieden. "Da wusste ich, dass der Text sitzt", sagt die 18-Jährige.

Ob die beiden in die nächste Runde - die Battles von "The Voice of Germany" - gekommen sind, dürfen wir hier noch nicht verraten. Mitgemacht habe Michael Wurst aber natürlich auch, um weiterzukommen - so weit wie möglich. "Wer etwas anderes sagt, der lügt", sagt Wurst. Die 18-jährige Alicia sieht das anders. "Ich habe schon in der kurzen Zeit so viel dazugelernt und mich stimmlich so weiterentwickelt, gewinnen muss ich gar nicht unbedingt", sagt die Schülerin. Ihr Gesangs-Talent war ihr gar nicht bewusst, bis sie vor etwa zwei Jahren von Freunden und Familie darauf angesprochen wurde. Zum Casting angemeldet hat sie daher auch ihre Mutter. "Ich hätte nie gedacht, dass ich Menschen mit meiner Stimme so berühren und erreichen kann", so die 18-Jährige. Dass sich einer der Coaches umdreht und sie in sein Team und damit in die nächste Runde holt, hofft sie aber trotzdem.

Michael Wurst ist Stadionsprecher des VfL Bochum

Michael Wurst wird seinen Auftritt bei den Blind Auditions von "The Voice of Germany" am Freitagabend verpassen. Denn der 40-Jährige ist Stadionsprecher des VfL Bochum und der spielt am Freitag in der 2. Bundesliga zu Hause gegen St. Pauli - Michael Wurst muss ans Mikro.

Casting-Neuling ist er nicht. Vor zwölf Jahren wurde er schon bei der Sendung Star Search Dritter, Musik macht er bereits seit 20 Jahren. "Ich wollte schon gerne noch mal auf so einer großen Bühne stehen", sagt Michael Wurst. In Castrop-Rauxel ist Wurst auch bekannt, weil er Trainer beim FC Frohlinde ist.

In der nächsten Runde, den Battles, treten immer zwei Kandidaten gegeneinander an. Dazu muss sich aber erst einmal einer der Coaches umdrehen, und auf den Buzzer drücken. "Wer von der Jury das ist, ist mir egal. Darüber habe ich mir auch vorher keine Gedanken gemacht", sagt Wurst. Auch Alicia wäre mit allen Coaches zufrieden. "Von der Musikrichtung passen eher Rea Garvey oder Andreas Bourani", sagt sie. "Aber Hauptsache, es dreht sich jemand um."

Hier geht es zum "The Voice of Germany"-Vorstellungsvideo von Michael Wurst.

Der Auftritt von Alicia Beissert wird am Donnerstagabend (ab 20.15 Uhr, Pro 7) ausgestrahlt. Hier geht es zur Vorschau der Folge. Michael Wurst ist in der Freitagabendsendung zu sehen.

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