Havarie

Motorboot strandet auf Rhein-Herne-Kanal in Castrop Rauxel

Das Boot prallte offenbar erst vor eine Spundwand, ehe es in der gegenüberliegenden Böschung zum Liegen kam.

Das Boot prallte offenbar erst vor eine Spundwand, ehe es in der gegenüberliegenden Böschung zum Liegen kam.

Foto: Lars Braesch

Castrop-Rauxel.  Ein Motorboot ist am Samstag auf dem Rhein-Herne-Kanal in Castrop Rauxel in einer Böschung gelandet. Der Schiffsführer hatte offenbar getrunken.

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Ein nicht alltäglicher Anblick bot sich den Beamten der Duisburger Wasserschutzpolizei, als diese am Samstag gegen 19 Uhr einen Verkehrsunfall auf dem Rhein-Herne-Kanal in Castrop-Rauxel aufnehmen sollten. Am Unfallort in Höhe der Schemhoff-Brücke entdeckten sie ein circa neun Meter langes Boot, das mit dem Bug auf dem östlichen Kanalufer lag.

Der Bootsführer und eine Frau, die zum Unfallzeitpunkt an Bord war, machten vor Ort noch Angaben zum Unfall. Die Polizisten rochen Alkohol bei dem 62-jährigen Bootsführer, was ihm später noch einen Bluttest auf der Wache einbrachte.

Feuerwehr dämmt austretende Flüssigkeiten ein

Erste Ermittlungen ergaben, dass der 62-Jährige die Kontrolle über das Boot verloren hatte, dann mit der Spundwand zu seiner Linken kollidierte und auf der gegenüberliegenden Seite mit dem Boot in der Böschung zum Liegen kam. Ob neben dem Alkohol auch überhöhte Geschwindigkeit im Spiel war, wird aktuell geprüft. Die Berufsfeuerwehr Castrop-Rauxel konnte die aus dem Schiff austretenden Flüssigkeiten schnell eindämmen.

Gegen den Schiffsführer wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs und Gewässerverunreinigung ermittelt. (red)

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