Revierparks

Revierpark Vonderort soll zum „Park in Bewegung“ werden

Als „Park in Bewegung“ will der Regionalverband Ruhr den Revierpark Vonderort neu aufstellen.

Foto: Hans Blossey

Als „Park in Bewegung“ will der Regionalverband Ruhr den Revierpark Vonderort neu aufstellen. Foto: Hans Blossey

Bottrop.  Regionalverband will fünf Revierparks bis zum Jahr 2020 mit einem neuen Konzept zukunftsfest machen. Darunter auch den Revierpark Vonderort.

Zum 50. Geburtstag der Revierparks im Jahr 2020 will der Regionalverband Ruhr (RVR) sie mit seinem Konzept „Zukunft und Heimat: Revierparks 2020“ neu aufstellen. Der Revierpark Vonderort soll zum „Park in Bewegung“ werden mit neuen Sportangeboten und möglichst breiter Bürgerbeteiligung.

Zu den Plänen, die der RVR gemeinsam mit einer Planungsgruppe der Revierparks erarbeitet hat, gehören mehr als fünfzig Projektideen. So sollen beispielsweise die Anbindungen an das regionale Radsystem ausgebaut sowie Spiel- und Sportangebote für unterschiedliche Nutzer und Altersgruppen geschaffen werden. Die Umsetzung aller Ideen wird nach RVR-Schätzung 58,5 Millionen Euro kosten.

Blick auf die Gartenschau 2027

Anfang Juni hat der RVR das Konzept eingereicht für den Landeswettbewerb „Grüne Infrastruktur NRW“. Voraussichtlich im November wird über die Verteilung der Fördermittel entschieden. Auch andere Fördermöglichkeiten des Landes und der EU werden geprüft. Die wesentlichen Maßnahmen sollen bis 2020 fertiggestellt werden. Die Realisierung des kompletten Handlungskonzepts ist bis zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 vorgesehen, die der RVR ins Ruhrgebiet holen will. Der Verwaltungsrat der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft hat dafür schon grünes Licht gegeben, die Kommunalpolitiker müssen auf der Basis einer Kostenschätzung noch entscheiden.

Begegnungsort im Grünen

„Die vielen Ideen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich freue mich besonders über die gute Zusammenarbeit zwischen dem RVR, den beteiligten Kommunen und den Revierpark-Gesellschaften, die das möglich gemacht hat“, erklärt Martina Schmück-Glock, die Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im RVR.

Der Revierpark Vonderort soll zu einem Begegnungsort im Grünen mit vielen Sport- und Freizeitangeboten werden. „Park in Bewegung“ bedeutet zum einen, die Höhenunterschiede innerhalb des Parks für den Sport zu nutzen. In Planung sind eine Dirt-Bike-Strecke, eine Laufstrecke und eine Trendsport-Anlage mit Parcours oder Skaten. Zum anderen sollen die Nutzer selbst den Park in Bewegung bringen.

Tischler: „Ein spannendes Konzept“

Dahinter steht die Idee: Da Vandalismus dem Revierpark in der Vergangenheit Schaden zugefügt hat, ist es wichtig, dass die Bevölkerung sich für ihren Park verantwortlich fühlt und aktiv in seine Entwicklung einbezogen wird. „Die Zukunft von Vonderort liegt nicht zuletzt in der Beteiligung der Anwohner und Nutzer. Ein spannendes Konzept, das Bewegung und Leben in den Revierpark bringt“, sagt Oberbürgermeister Bernd Tischler.

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