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Weltneuheit im Bottroper Grusellabyrinth zu Halloween

Gruselige Figuren stehen im Selfie-Bereich auf der „Route 666“ im Grusellabyrinth. Sie bildet die zweite neue Attraktion neben dem Zirkus „Variodrom“.

Gruselige Figuren stehen im Selfie-Bereich auf der „Route 666“ im Grusellabyrinth. Sie bildet die zweite neue Attraktion neben dem Zirkus „Variodrom“.

Foto: Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Das Grusellabyrinth auf der einstigen Bottroper Zeche Prosper II hat zwei weitere Attraktionen im Programm. Eine neue Stufe der Horror-Erfahrung.

Halloween steht vor der Tür, und das Grusellabyrinth auf der ehemaligen Zeche Prosper II am Malakoffturm eröffnet seine Hauptsaison am heutigen Freitag mit zwei neuen Attraktionen. Zum einen mit der „Route 666“, einem Foto-Trail im Gruselwald-Stil, auf dem die Besucher sich in verschiedenen Horrorkulissen fotografieren können, zum anderen das neue Highlight „Variodrom“, eine einzigartige Erfahrung im Zirkus-Maze. In Verbindung mit einer besonderen Brille erreicht die Horror-Erfahrung hier eine neue Stufe.

Beide Neuheiten gesellen sich zum „Hotel Manticore“ am Schacht 13, einem Horror-Labyrinth in Bergmannästhetik, und dem Theater Imaginarium.

Im Variodrom dreht sich alles um eine schreckliche Zirkuswelt

Mit dem neuen Variodrom geht für Labyrinth-Geschäftsführer Holger Schliemann ein Herzenswunsch in Erfüllung, denn schon als Kind hatte er davon geträumt, einmal ein eigenes Zirkuszelt zu besitzen. Da steht es nun: das Originalzelt einer traditionsreichen Zirkusfamilie als Wirkungsstätte für das Variodrom.

Und natürlich dreht sich hier alles um den Zirkus. Mit dem Einsatz der Spektralbrillen setzt das Grusellabyrinth neue Maßstäbe. Erstmalig werden über die Kostüme der Darsteller Lichteffekte eingesetzt, die dem Ganzen eine einmalige Optik verleihen. Ob Zirkusdirektor, Dompteur oder das süße Candy-Girl mit Tattoos, Dreitagebart und Kettensäge - alle strahlen in ihren Verkleidungen und werden durch die Brille schaurig verzerrt und gebrochen. Ein Highlight dieser neuen Art ist „Flash“, der Clown, der die Gäste am Eingang in Neonfarben und mit Laserfingern begrüßt.

Das Set wartet mit schaurigen Details auf

Hinzu kommt ein sehr detailreiches Set, das der Szenerie den gewissen Grusel-Charme verleiht: Der reicht von abgetrennten Körperteilen über schaurige Monster-Tiere bis hin zu einem original 20er Jahre Zirkuswagen, der dem Gast als sicherer Hort zwischen all dem Schrecken angeboten wird.

Die Premieren-Besucher zeigten sich von der neuen Attraktion sichtlich beeindruckt. Etwa Stargast und Bachelor Andrej Mangold: ,,Der Effekt mit der Brille ist der Hammer. Man kann nur erahnen was kommt, und so ist der Schrecken dann umso größer. Die Kostüme, die Darsteller und die Deko sind super. Wir haben manchmal laut geschrien.‘‘

Der Effekt mit der Spektralbrille überzeugt die Premieren-Gäste

Der Brilleneffekt überzeugte auch manch anderen Gast. Zum Beispiel Ines (24): ,,Eine tolle Idee. Und die Kostüme sind super‘‘. Oder Pia (21): ,,Also ich fand’s echt gut. Die Deko und Kostüme sind Wahnsinn, und es kommt ein echtes Gruselgefühl auf. Man erschreckt sich schon. Ein spaßiges und gut gemachtes Erlebnis.‘‘

Eine Viertelstunde dauert der neue Horror, womit man in der Erlebniswelt nun bei den fünf gebotenen Attraktionen auf ein Gesamtvergnügen von knapp vier Stunden kommt. Das Geschehen garnieren unzählige Walking Acts, die durch die Gänge ziehen und sowohl für einen Schrecken gut sind, als auch für Fotos bereitstehen.

Das Grusellabyrinth erwartet 40.000 Besucher während der Halloween-Wochen

Mit dem neuen Variodrom und der Route 666 erwartet das Grusellabyrinth während seiner Halloween-Wochen vom 27. September bis zum 17. November etwa 40.000 Besucher. Ein, wie Geschäftsführer Schliemann sagt, „ambitioniertes, aber machbares Ziel, das auf dem bisher sehr erfolgreichen Jahr 2019 aufbaut“. Jeweils am Samstag während der Halloween-Wochen treten außerdem die „Wallfahrer“ mit ihrer mystischen Zaubershow auf.

Das Grusellabyrinth hat sich übrigens auch eine eigene Hymne komponieren lassen, die zukünftig die Gäste in der Eingangshalle begrüßt.

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