Emscherumbau

Das Windrad an der Emscher produziert jetzt wieder Strom

Im Januar hatte die Emschergenossenschaft

Im Januar hatte die Emschergenossenschaft

Bottrop.   Das Windrad stellt den Strom für den Betrieb der Kläranlage in der Welheimer Mark in Bottrop her. Im Januar hat es neue Rotorblätter bekommen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Emschergenossenschaft hat ihre Windenergieanlage am Sturmshof wieder in Betrieb genommen. Zuvor waren im Januar neue Rotorblätter angebracht worden.

Das Windrad an der Emscher produziert Strom, der direkt für den Betrieb der Emscher-Kläranlage auf der anderen Seite des Flusses eingesetzt wird.

Der Emschergenossenschaft sind kanpp 2,5 Millionen Kilowattstunden Strom entgangene

Bis zur Außerbetriebnahme vor einigen Monaten hatte die Windenergieanlage rund fünf Millionen Kilowattstunden Strom produziert. Das entspricht einer CO2-Ersparnis von 2500 Tonnen. Durch den Ausfall von knapp einem halben Jahr sind der Emschergenossenschaft allerdings auch knapp 2,5 Millionen Kilowattstunden an Strom entgangen.

Der Standort der Windenergieanlage befindet sich südlich der Emscher in einem sanierten Teilbereich eines ehemaligen Klärschlammbeckens. Die Anlage hat eine Turmhöhe von rund 100 Meter und einen Rotordurchmesser von rund 120 Meter. Der Generator hat eine Leistung von zirka 3000 kW.

Der Strom wird in das interne Netz der Kläranlage in der Welheimer Mark geleitet

Der erzeugte Strom wird vollständig über eine rund 450 Meter lange Kabeltrasse in das interne Netz der Kläranlage in der Welheimer Mark geleitet. Ziel der Emschergenossenschaft ist es, die Kläranlage in einigen Jahren energieautark zu gestalten. Derzeit werden mehr als 60 Prozent der benötigten Energie selbst erzeugt.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft den Emscher-Umbau um. Voraussichtlich Ende 2020 soll die Emscher weitestgehend wieder vom Abwasser befreit sein und naturnah umgestaltet werden. Das kostet insgesamt voraussichtlich 5,266 Milliarden Euro.

So verteilen sich die Kosten für den Emscherumbau

Diese Kosten werden zu rund 80 Prozent von den Mitgliedern der Emschergenossenschaft getragen, das heißt von Bergbau, Industrie und Kommunen. Knapp 20 Prozent steuern das Land NRW und die EU aus Fördergeldern bei.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik