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Bündnis Buntes Bottrop setzt sich für Toleranz ein

Jürgen Buschfeld, Tobias Krupp, Andrea Multmeier, Niels Holger Schmidt und Matthias Buschfeld stehen hinter dem „Bündnis Buntes Bottrop“.

Jürgen Buschfeld, Tobias Krupp, Andrea Multmeier, Niels Holger Schmidt und Matthias Buschfeld stehen hinter dem „Bündnis Buntes Bottrop“.

Foto: Heinrich Jung

Das ehemalige Bottroper „Bündnis gegen Rechts“ gab sich einen neuen Namen. Damit möchte es mehr Bürger erreichen.

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Das neue „Bündnis Buntes Bottrop“ setzt sich für eine Stadt ohne Rassismus ein. Es ist aus dem ehemaligen „Bündnis gegen Rechts“ entstanden. Das Netzwerk möchte für die demokratischen Werte einstehen, Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung leisten und zum konkreten Widerstand gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz aufrufen. Es kämpfe für Offenheit und Vielfalt.

Mit dem Label identifizieren

„Wir haben in der Vor- und Nachbereitung der letzten Veranstaltungen festgestellt, dass wir in der Bottrop noch nicht bekannt sind. Manche Menschen hatten eventuell auch ein anderes Verständnis davon, wofür wir uns einsetzen. Die Frage, was ist eigentlich ,Rechts’, spielte immer eine Rolle“, erklärt Jürgen Buschfeld vom Bündnis-Team. „Wir identifizieren uns mit dem neuen Namen mit unserer Stadt und vermitteln gleichzeitig eine klare Botschaft. Es geht darum Bottroper Bürger besser zu erreichen.“ Mit dem Label könnten sich Gruppierungen, „egal welcher Couleur“, identifizieren. Kirchengemeinden, Glaubensgemeinschaften, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände sowie Pfadfindergruppen wären zum Beispiel schon dabei.

Das Bündnis Buntes Bottrop klärt über sich und rechte Gruppierungen in Bottrop am 20. und 27. Oktober wie 24. November auf dem Wochenmarkt in der City auf. Ein Infostand steht am Rande des Kirchplatzes bei dem Modegeschäft Tamaris. Am 20. Oktober führt Jürgen Buschfeld zudem um 10.30 Uhr ein Interview mit Oberbürgermeister Bernd Tischler, bei dem er auf die Situation in unserer Stadt eingeht.

Gegenkundgebung zu AfD-Treffen

Stark machen möchte sich das Netzwerk zusätzlich am 2. November vor der Berufsschule mit einer Gegenkundgebung. Es geht den Organisatoren ab 18.30 Uhr darum, Bürger in großer Zahl gegen die AfD zu mobilisieren, die sich mit vielen Parteimitgliedern im Lichthof der Schule versammelt. Als Veranstalter der Kundgebung tritt der DGB auf.

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