Bildung

Bottroper Berufskollegschüler leben und arbeiten in Dublin

Zum Praktikum nach Dublin ging es für insgesamt fünf Schülerinnen und Schüler des Bildungsgangs Kaufmännische Assistenten am Bottroper Berufskolleg.

Zum Praktikum nach Dublin ging es für insgesamt fünf Schülerinnen und Schüler des Bildungsgangs Kaufmännische Assistenten am Bottroper Berufskolleg.

Foto: BKB

Bottrop.  Für ihr vierwöchiges Praktikum haben fünf Schüler des Berufskollegs Bottrop den Schritt ins Ausland gewagt. Hier sind ihre Erfahrungsberichte.

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Während ihre Mitschüler vom Berufskolleg das für die Kaufmännischen Assistenten obligatorische Betriebspraktikum bei Unternehmen in Bottrop und Umgebung absolvierten, wagten Sophie Hamdi, Vanessa Ehrlich, Jan Laaks und die Zwillinge Didem und Gizem Köse das Abenteuer Auslandspraktikum. Vier Wochen lebten und arbeiteten sie in Dublin. Nun erhielten die Schüler aus den Händen von Europateam-Mitglied Corinna Mündemann den Europapass inklusive Mobilitätsausweis.

Bottroper Berufskolleg-Schüler teilen ihre Erfahrungen

Mit ihren Erfahrungsberichten machen die Oberstufenschüler anderen Mut, ebenfalls den Schritt ins Ausland zu wagen. So erzählt Didem (19) zum Beispiel: „Ich habe das Praktikum bei MGI Recruitment absolviert. Das ist eine Art Job- und Personalagentur, die weltweit Jobs vermittelt. Ich persönlich hatte Kundenkontakt zu Griechen, Rumänen, Portugiesen, Holländern und Franzosen, die Arbeitsstellen in anderen Ländern suchten.“ Neben den interessanten Aufgaben genoss Didem auch die Freizeit. „Nach der Arbeit waren wir oft in den Straßen Dublins oder in Pubs unterwegs, ständig war irgendwo etwas los: Live-Musik, Tänzer etc. Wir haben die National Gallery besucht und viele nette Leute kennen gelernt.“

Ein anderes Arbeitsklima als in Deutschland

Sophie (18) berichtet: „Mein Praktikumsbetrieb heißt MC Sport IE, eine Sportequipment-Handel.“ Sie traf dort auf hilfsbereite Kollegen. „Das Arbeitsklima war anders als bei uns, nicht so fokussiert auf Arbeit allein, sondern mit viel mehr Interesse an den Mitarbeitern. Ohnehin fand ich die Iren so ‚lovely’, auch meine Gastfamilie.“ Auch Gizem (19) hat das Praktikum in Irland gefallen: „Ich fand es super. Ich habe in einer Autowerkstatt mit Reifenverkauf namens Advance Pitstop gearbeitet – überwiegend in der Verwaltung und im Einkauf. Meine Freizeitaktivitäten: Pubcrawls, Shoppen und Kultur und Leute kennen lernen.“

Jan (18) wiederum hat in einer Wohngemeinschaft bei einer Gastfamilie gewohnt – Mutter, Tochter und teilweise acht Praktikanten aus aller Welt. „Mein Ausbildungsbetrieb war die Wochenzeitung The Irish Catholic. Ich habe in der Verwaltung gearbeitet“, so Jan. Freizeitmäßig waren seine Highlights ein Besuch des EM-Qualifikationsspiels Irland gegen die Schweiz oder das Kennenlernen der irischen Pubkultur.

Eine Schülerin weiß nun, was sie nicht machen möchte

Vanessa (19) erzählt von ihrem Praktikumsbetrieb „Oscar’s International“, einer Sprachschule für Zugezogene: „Mein Aufgabenbereich: Lehrer unterstützen, Tests korrigieren, Anwesenheitslisten und Klassenbuch führen, Verwaltungsarbeiten, Rezeptions- und Telefondienst. Ich weiß nun, dass ich definitiv nicht in einer Schule arbeiten möchte.“

Die Auslandspraktika der Berufskolleg-Schüler wurden übrigens über das Programm Erasmus+ gefördert.

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