Unglück

Bottroper Stockbrot-Unfall: Verletzten geht es besser

Beim Stockbrot-Grillen auf dem kleinen Weihnachtsmarkt am Köllnischen Wald wurden am Sonntag vier Menschen leicht verletzt (Symbolbild).

Beim Stockbrot-Grillen auf dem kleinen Weihnachtsmarkt am Köllnischen Wald wurden am Sonntag vier Menschen leicht verletzt (Symbolbild).

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Unglück beim Weihnachtmarkt im Bottroper Caritas-Kinderdorf. Zwei Erwachsene und zwei Kinder werden durch eine geplatzte Steinplatte verletzt.

Den beiden Kindern und den zwei Erwachsenen, die sich am Sonntag in Bottrop beim Grillen von Stockbrot auf dem Weihnachtsmarkt im Caritas-Kinderdorf leicht verletzt haben, geht es soweit gut. Das berichtet Einrichtungsleiter Thomas Evers am Montagmorgen: „Sie sind gestern Abend noch aus dem Marienhospital entlassen worden.“

Bei den Verletzten handele es sich um einen Praktikanten des Kinderdorfes „Am Köllnischen Wald“ und seine Familie, die beim Weihnachtsmarkt zu Besuch war. Ursache für das Unglück, das laut Polizei gegen 16.45 Uhr passierte, war offenbar die Wahl einer falschen Bodenplatte für die Feuerstelle.

Der Vorfall in Bottrop wird Konsequenzen haben

Evers bestätigt, dass statt einer Unterlage aus Granit eine aus Schiefer gewählt worden war – aus Versehen. „Das sollte und darf nicht passieren – ist es aber“, bedauert der Heimleiter. Die Schieferplatte war dann durch die Wärme geplatzt. Die Kinder (5 und 8 Jahre alt) und Erwachsenen (33 und 35 Jahre) wurden von den wegplatzenden Gesteinsstücken verletzt.

„Da hat sich etwas eingebrannt, aber wohl oberflächlich“, ist Evers’ Kenntnisstand. „Der Arzt, der hier vor Ort war, sagte, es wird verheilen. Aber er hat auch empfohlen, das im Krankenhaus überprüfen zu lassen.“

Das Vorfall wird Konsequenzen haben. „Zum einen die, dass wir künftig genau darauf achten, die richtige Unterlage zu nehmen. Und es wird aller Voraussicht nach auch ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.“

Die Polizei untersucht den Vorfall nun weiter. Thomas Evers steht mit seinem Mitarbeiter in Kontakt. „Heute hat er dienstfrei. Er soll schauen, wie es ihm geht und ob er dann Dienstag wieder arbeiten kommen kann.“ Soweit sei nichts weiteres Dramatische passiert, aber: „Das war schon erstmal ein Schock.“ (nig/mit dpa)

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