Freizeit

Besucher strömen zum Kirchhellener Grillfest

Marc Burdorf (li.) und Marco Willer bereiten am Stand „Mamamangal“ kaukasische Grillspieße zu.

Marc Burdorf (li.) und Marco Willer bereiten am Stand „Mamamangal“ kaukasische Grillspieße zu.

Foto: Michael Korte

Bottrop-Kirchhellen.   Im zweiten Jahr des Veranstaltungsformats kann sich Organisator Markus Kläsener über Gästezuwachs freuen. Hobby-Teams servieren Außergewöhnliches

Sommer und Grillen, das gehört einfach zusammen. Das dürften auch die Besucher gedacht haben, die zum 2. Kirchhellener Grillfest auf den Johann-Breuker-Platz strömten. Schon bis zum frühen Abend war die 800-Gäste-Marke vom letzten Jahr überschritten.

Dass es am Abend noch regnete, nennt Organisator Markus Kläsener schade. „Es fehlten am Ende die Gäste, die bei gutem Wetter abends noch losgegangen wären.“ Dennoch: „Die Stimmung war super!“ Die lokalen Grillteams seien auf ihre Unkosten gekommen.

Spaß steht im Vordergrund

Sechs sind es an der Zahl, und für die Grillmeister – und Grillmeisterinnen – aus Leidenschaft steht am Samstag sowieso der Spaß im Vordergrund. Ungewöhnliches servieren sie von Kohle- oder Gasgrill sowie aus dem Smoker. So bietet das Team „Bauer Bu und seine Grillfreunde“ etwa Dreierlei von Bacon – gewickelt um Datteln, Ananas und Seegras. Rund 400 Portionen haben die Hobbygriller vorbereitet. Schmeckt’s eigentlich von Kohle oder Gas besser? „Bei Kohle hat man mehr Romantik. Vom Geschmack her tut sich nichts“, so Michel Eichholz.

Bei den Grillpiraten gehen die Steakschnitten und die Beef Rib Burger gut, sagt Udo Winzer, wie alle aus dem Team ein „ganz normaler Gartengriller“. Die auf so interessante Ideen kommen wie Pulled Pork Sushi. „Das ist Pulled Pork, in ein Wrap gedreht, mit Cheddar-Käse, Jalapenos und drei verschiedenen Toppings“, erklärt Erfinderin Vera Scheier. Bei so manchen Gerichten würden die Gäste schon fragen, wie sie zubereitet werden, verrät sie.

Ananas vom Grill als Nachtisch

Hinter einer Theke aus alten Paletten und Kräutern feiert das Team Feuer und Flamme, eine Nachbarschaftsgruppe vom Brahmweg, Premiere bei diesem Grillfest. „Wir haben vorher mehrere Probegrillen gemacht“, sagt Kathrin Giese. Besonderes Kennzeichen: ein 800-Grad-Oberhitze-Grill für Entrecote und karamelisierte Ananas.

„Alles schmeckt anders – und alles lecker“, kommentiert Daniela Khom, die mit Anja Cub und Sylvia Khom unterwegs ist. Sie können sich ein Urteil erlauben, probierten sie doch an vier Ständen jeweils verschiedene Gerichte. „Vor allem die Ananas als Nachtisch war toll“, meint Anja Cub. Zudem: „Es ist ein schönes Ambiente – und ich finde den Sänger gut“, so Daniela Khom. Dabei setzt Thomas Blankenstein allein auf seine Gitarre – und die Unterstützung von Sabine Bloch.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben