Ateliers öffnen entlang der Kunstroute

Sechs Kreative haben sich am Wochenende an der Kunstroute beteiligt, die damit auch den Hof Jünger als eine der knapp 20 Stationen beinhaltete. Maike Dähn, Agnes Fockenberg, Roland Göhre, Odile Meier-Dusol, Angelika Streich und Trudel Zeltinger nutzten die vom Dorstener Kunstverein „Virtuell-Visuell“ und vom Künstlerbund Bottrop initiierte Aktion, um sich und ihre Arbeiten zu präsentieren. Eine prägnante Fahne am Eingang zeigte die Station an. Seit zehn Jahren organisiert der Dorstener Kunstverein die „Kunst-Route“ mit Stationen zwischen Kirchhellen, Dorsten und Raesfeld

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Sechs Kreative haben sich am Wochenende an der Kunstroute beteiligt, die damit auch den Hof Jünger als eine der knapp 20 Stationen beinhaltete. Maike Dähn, Agnes Fockenberg, Roland Göhre, Odile Meier-Dusol, Angelika Streich und Trudel Zeltinger nutzten die vom Dorstener Kunstverein „Virtuell-Visuell“ und vom Künstlerbund Bottrop initiierte Aktion, um sich und ihre Arbeiten zu präsentieren. Eine prägnante Fahne am Eingang zeigte die Station an. Seit zehn Jahren organisiert der Dorstener Kunstverein die „Kunst-Route“ mit Stationen zwischen Kirchhellen, Dorsten und Raesfeld

Der Künstlerbund Bottrop hatte an sieben Orten in der Stadt zum „offenen Atelier“ unter dem Motto „Kunst öffnet“ eingeladen. Neben den Stationen in Kirchhellen und Grafenwald öffneten Ulrich Röhrig und das Hof-Atelier, in dem Irmelin Sansen, Dieter Hof, Anne Alings, Paul Schulte und Renate Kraft-Mysliwietz ihre Werke zeigten.

Künstlerbund als Klammer

„Wir kennen uns durch den Künstlerbund Bottrop“, sagte Trudel Zeltinger. Vor nahezu einem Dreivierteljahr habe es die Anfrage beim Trägerverein des Hofs Jünger nach der Ausstellung gegeben. Dass ihr Ehemann Hermann Reinbold dessen Vorsitzender ist, war sicher kein Hindernis für eine Zusage. „Aber es musste vom Termin her passen“, ergänzte sie lachend.

Am Freitag haben die Aussteller mit dem Aufbau der Schau begonnen. „Man muss ein Konzept entwickeln. Was kann ich hängen?“, diese Frage habe jeder für sich vorab zu klären, sagte Zeltinger. Jeder Teilnehmer hatte seinen separaten Raum, aber auch dessen Platz war endlich. Also war eine Vorauswahl zu treffen. „Ich kann mich nicht von ganz neuen Sachen trennen“, nannte die Kirchhellenerin eines ihrer Auswahl-Kriterien. Denn ihre Acrylbilder waren alle zu kaufen, ebenso wie viele Exponate der anderen Teilnehmer.

Im vergangenen Jahr hat Zeltinger nicht an einer Gemeinschafts-Ausstellung teilgenommen, sondern in ihr Atelier eingeladen. „Es hat beides Vor- und Nachteile“, sagte sie vergleichend.

Kamera mit Tunnelblick

Fotografie ist das Metier des Ehepaares Roland Göhre und Angelika Streich. „Tunnelblick“ nennt sie ihre Aufnahmen, die auf dem Beifahrersitz eines fahrenden Autos in einem Straßentunnel entstanden sind. „Die Kamera habe ich immer griffbereit“, erklärte Streich. Überwiegend Motive aus dem Ausland hat sie gezeigt: ein klassisches Wiener Treppenhaus, Häuser in Wales und Italien sowie Fotos, die in der Schweiz aus dem Fenster eines fahrenden Zuges entstanden sind. „Es sind viele neue Aufnahmen.“

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