Flüchtlinge

Zahl der Flüchtlinge in Bochum sinkt weiter

Da die Landeserstaufnahme (LEA) in Bochum untergebracht ist, muss die Stadt 1000 Flüchtlinge weniger unterbringen als es nach dem Königssteiner Schlüssel eigentlich vorgesehen wäre.

Da die Landeserstaufnahme (LEA) in Bochum untergebracht ist, muss die Stadt 1000 Flüchtlinge weniger unterbringen als es nach dem Königssteiner Schlüssel eigentlich vorgesehen wäre.

Foto: Ingo Otto

Bochum.   2320 Flüchtlinge leben derzeit in Bochum. Damit geht ihre Zahl weiter zurück. Vor einem Jahr lebten noch 3513 geflüchtete Personen in der Stadt.

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Weiter gesunken ist die Zahl der in Bochum lebenden Flüchtlinge. Ende August waren es 2320. Zum gleichen Zeitpunkt 2017 lebten noch 3513 Flüchtlinge in der Stadt. Dies geht aus einer Mitteilung der Verwaltung hervor.

Die meisten Personen kommen aus Syrien (477), Afghanistan (356) und dem Irak (244). Insgesamt 394 Menschen haben ihre Heimat in einem sicheren Herkunftsland, alleine 173 stammen aus Serbien.

Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge lebt in Wohnungen

Untergebracht ist mehr als die Hälfte aller Personen in angemieteten Wohnungen (1192), in Containern (510) und komplett angemieteten Gebäuden (418). 1346 Menschen sind älter als 21 Jahre.

Geduldet waren nach Auskunft der Verwaltung Mitte September insgesamt 1112 ausländische Personen, die meisten von ihnen stammen aus Serbien (204) und Guinea (114).

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