Wissenschaft

Vortrag in Bochum fragt nach der Entstehung des Universums

Das Weltall - ein ewiges Rätsel?

Das Weltall - ein ewiges Rätsel?

Foto: WAZ

Bochum.  Am Mittwoch, 28. August, geht es im Bochumer Planetarium um das Werden der Welt. Ein Wissenschaftler aus Chile ist Vortragsgast.

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Große Fragen über das Universum werden am Mittwoch, 28. August, im Planetarium, Castroper Straße 67, geklärt: Wie entwickelt sich der Kosmos? Woher kommt er? Und – können wir das überhaupt verstehen? Zu Gast ist Tom Richtler von der der Universität Concepcíon in Chile, der in seinem Vortrag über solche Ur-Fragen der Menschheit nachdenkt.

Viele Tausend Jahre lang war die Geschichte des Weltalls für die Spezies Homo Sapiens ein Reich der Mythen. Erst im 20. Jahrhundert hat die Kosmologie den Charakter einer Naturwissenschaft angenommen. Die Entdeckung und Vermessung der Ausdehnung des Raumes ist eine der Säulen dieser Theorie. Auf sie geht Richtler bei seinem Auftritt im Planetarium ausführlich ein.

Heiße, dichte Phase

Dazu kommt: Einerseits wächst die Menge der Beobachtungen immer mehr an, andererseits ist es noch nicht gelungen, diese Beobachtungen wirklich zu verstehen. Unwidersprochen ist nur, dass es vor etwa 14 Milliarden Jahren eine sehr heiße, sehr dichte Phase gegeben haben muss, aus der heraus sich unser heutiges beobachtbares Universum entwickelt hat. In der „Standardkosmologie“ bilden Dunkle Materie und Dunkle Energie die Grundlagen der Interpretation der Messungen.

Beginn 19.30 Uhr, Eintritt 5 Euro, VVK 0221/280214

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