Deutscher Schulpreis

Schiller-Schule aus Bochum hofft auf Deutschen Schulpreis

100 Jahre ist die Schillerschule im März alt geworden. Nun hoffen Schulleiterin Birte Güting und ihr Stellvertreter Eike Völker auf den Sieg beim Deutschen Schulpreis.

100 Jahre ist die Schillerschule im März alt geworden. Nun hoffen Schulleiterin Birte Güting und ihr Stellvertreter Eike Völker auf den Sieg beim Deutschen Schulpreis.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum.   Am Mittwoch (5.) wird in Berlin der Deutsche Schulpreis verliehen. Zu den 15 nominierten Schulen gehört auch das Schiller-Gymnasium Bochum.

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Am Mittwoch (5.) wird in Berlin der Deutsche Schulpreis verliehen. 15 Schulen sind dafür nominiert und dann auch mit einer Delegation vor Ort. Dazu gehört auch eine des Schiller-Gymnasiums Bochum.

Schulleiterin Birte Güting hat sich am Dienstagmorgen mit sechs Schülern, zwei Lehrerinnen und einem Lehrer sowie vier Eltern und Hausmeister Renato Milana auf den Weg gemacht. Für Milana soll die Fahrt ein kleines Dankeschön für seine Tätigkeit an der Schule sein. Seit mehr als 20 Jahren ist er an der Schiller-Schule Hausmeister.

Eike Völker, der stellvertretende Schulleiter, hält Stallwache in Bochum. Er wird zusammen mit der Schulgemeinde am Mittwoch die Live-Übertragung aus Berlin in der Aula, beziehungsweise auf dem Schulhof ansehen. Beginn der Übertragung ist um 13.10 Uhr. Völker hofft, dass die Themen Demokratie-Erziehung und Digitalisierung, mit denen sich die Schule beworben hat, gut ankommen.

Fünf Schulen aus NRW sind nominiert

15 Schulen haben es in die Endausscheidung geschafft. Eine Expertenjury hatte die Schulen in ihrer Sitzung am 13. März für das Finale des Wettbewerbs nominiert. Sie kommen aus Nordrhein-Westfalen (5), Baden-Württemberg (3), Bayern(1), Hamburg (1), Hessen (1), Saarland (1), Sachsen (1), Sachsen-Anhalt (1) und Bolivien (1).

In Berlin entscheidet sich, wer welchen Preis mit nach Hause nimmt. Der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro dotiert, die fünf weiteren Preisträger erhalten je 25.000 Euro. Auch die nicht ausgezeichneten Finalisten werden mit Anerkennungspreisen in Höhe von je 5.000 Euro bedacht.

Alle nominierten Schulen haben zuvor ein aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen. Eine Jury aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern hatte zunächst auf Basis der Bewerbungsunterlagen 20 Schulen ausgewählt, die Anfang des Jahres von Juryteams besucht und begutachtet wurden.

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