Unterwegs

Reiseführer gibt Tipps für einen schönen Tag im Ruhrgebiet

Das Bochumer Bergbaumuseum darf als Ausflugsziel im Revier natürlich nicht fehlen!

Das Bochumer Bergbaumuseum darf als Ausflugsziel im Revier natürlich nicht fehlen!

Foto: Gero Helm

Bochum.  Rolf Kiesendahl legt Reiseführer mit 365 Ausflugstipps im Ruhrgebiet vor. Darunter sind Orte, die auch für eingeborene Ruhris neu sein dürften.

„Seine Heimat sollte man kennen“, das sagt sich leichthin. Für uns Ruhris ist das eine ziemliche Herausforderung: Das Ruhrgebiet mit seinen 53 Kommunen und über fünf Millionen Menschen bietet ein unerschöpfliches Reservoir an Orten, Plätze, Zielen.

Rolf Kiesendahl, langjähriger WAZ-Redakteur in Duisburg, hat sich der Herausforderung gestellt: In seinem Taschenbuch-Reiseführer „365 Tipps für einen schönen Tag im Ruhrgebiet“ fächert er kenntnisreich und mit Sinn auch für abseits liegende Themen das Revier auf.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit führt Kiesendahls Buch zu bekannten und weniger bekannten Orten. Klar, dass Top-Locations wie die Zeche Zollern, der Duisburger Innenhafen, der „Elefant“ im Maximilianpark Hamm und das Bochumer Bergbaumuseum nicht fehlen dürfen. Aber auch versteckte Arbeitersiedlungen, einstmals stolze Sportstätte und viele Restauranttipps werden mitbedacht.

Hätten Sie gewusst, dass es ausgerechnet in Essen-Rellinghausen ein Etablissement namens La Maison de Florence gibt, das von der Karamellcreme mit gesalzener Butter bis zur gusseisernen Küchenpfanne aus der Lorraine ein Stück Frankreich in den Essener Norden holt? So bietet Rolf Kiesendahls Buch einen erbaulichen Streifzug durch das Revier – auch für jene, die den „Pott“ gut zu kennen glauben (Verlag Ellert & Richter, 9,95 Euro).

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