Stolpersteine

Nächstes Jahr werden 16 neue Stolpersteine in Bochum verlegt

Auszubildende des USB standen im letzten Jahr Pate für diese beiden Stolpersteine. Sie erinnern an das jüdische Ehepaar Franziska und Jakob Strauß, die ein Einzelhandelsgeschäft betrieben hatten.

Auszubildende des USB standen im letzten Jahr Pate für diese beiden Stolpersteine. Sie erinnern an das jüdische Ehepaar Franziska und Jakob Strauß, die ein Einzelhandelsgeschäft betrieben hatten.

Foto: Foto. Umweltservice Bochum (USB)

Bochum.  Im nächsten Jahr werden in Bochum 16 weitere Stolpersteine verlegt. Dies ist ein Projekt zur Erinnerung an die Opfer des Faschismus.

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Vor einigen Monaten gab es einen neuen Aufruf, Patenschaften für weitere sogenannte „Stolpersteine“ in Bochum zu übernehmen. Wie der Kinder- und Jugendring Bochum jetzt mitteilt, war die Resonanz auf den Aufruf erfreulich: Die beteiligten Gruppen haben mit den Recherchen für 16 neue „Stolpersteine“ begonnen. Dabei werden sie fachlich von Andreas Halwer vom Stadtarchiv unterstützt. Die Stolpersteinrecherchen sollen bis Anfang Dezember abgeschlossen sein und die Ergebnisse werden am 12. Dezember 2019 der Öffentlichkeit präsentiert. Die neuen „Stolpersteine“ werden im nächsten Jahr verlegt.

Verlegungstermine müssen noch abgestimmt werden

Der Verlegungstermin wird noch von Mitarbeitern des Stadtarchivs mit Gunter Demnig abgestimmt. Das Projekt „Stolpersteine“ ist vom Kölner Künstler Gunter Demnig geschaffen worden, um an die Opfer des Faschismus zu erinnern. Seit 2004 sind 248 „Stolpersteine“ in Bochum verlegt worden. Es könnten jedoch noch viel mehr Biografien von Opfern recherchiert werden und „Stolpersteine“ an sie erinnern.

Der Kinder- und Jugendring hatte deshalb Schulen, Initiativen und Jugendgruppen eingeladen, beim Stolpersteinprojekt mitzuarbeiten. Die Gruppen sind aufgerufen, eigene Stolpersteinrecherchen durchzuführen und/oder sich an einer Putzaktion für schon verlegte „Stolpersteine“ zu beteiligen. Das Projekt wird mit finanziellen Mitteln aus dem Projekt „Farbe bekennen – Demokratie leben“ gefördert.

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