Smart City

Grüne kritisieren Bewertung für Bochum beim Smart City Index

Solche Symbole stehen für eine Smart-City. Die Aufnahme zeigt die Stadt Olpe

Solche Symbole stehen für eine Smart-City. Die Aufnahme zeigt die Stadt Olpe

Foto: Sascha Kertzscher / WP

Bochum.  Die Grünen in Bochum kritisieren die Bewertungsmaßstäbe für Bochum beim Smart City Index. Die Stadt hätte gar nicht auf die Anfrage reagiert.

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Im aktuellen Smart City Index des Digitalverbandes Bitkom ist Bochum auf Platz 32 und damit im oberen Mittelfeld aller deutschen Großstädte gelandet. Der Index beschreibt, in welchem Umfang in Städten digitale Technologie genutzt wird.

Nach Ansicht der Grünen Ratsfraktion basiert das Bochumer Ergebnis jedoch auf unvollständigen Daten und damit zum Nachteil für die Stadt. „Wir haben uns die einzelnen Kriterien, nach denen die Punkte für den Digitalisierungsgrad vergeben wurden, genau angeschaut. Stutzig hat uns gemacht, dass es in drei Teilbereichen jeweils null Punkte gab - nämlich für die Glasfaseranbindung, die Entsorgung von Elektroschrott und Smart Waste – wo in Bochum definitiv schon etwas passiert“, erklärt Wolfgang Cordes, grünes Mitglied im Ausschuss für die städtischen Beteiligungen und Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke.

2000 Haushalte hängen am Glasfasernetz

Demnach seien in Bochum über 2000 Haushalte ans Glasfasernetz angeschlossen. Der USB sammele durchaus Elektroschrott und betreibe Projekte zur automatischen Füllstandserfassung von Abfallcontainern. Insgesamt sei der Rücklauf aus den Großstädten eher niedrig. Nur 43 Prozent der Städte hätten von sich aus Angaben zu den abgefragten Kriterien gemacht. Der Bochumer Wert basiert nur auf den im Internet veröffentlichten Daten. Die Grünen erwarten, dass die Stadt Bochum bei der Neuauflage des Smart City Index detailliert Auskunft geben solle.

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