DRK-Zentrum

DRK-Zentrum Weitmar stellt sich neu auf – für ein Bürgercafé

Freuen sich aufs neue Bürgercafé: (v.l.) Anna Wischnewski (Quartiersprojekt/Alzheimer-Gesellschaft), Jutta Kellermann (Quartiersprojekt und Sozialer Dienst) und Karola Jansen-Flügel (stellvertretende Einrichtungsleiterin DRK-Seniorenzentrum an der Holtbrügge)

Freuen sich aufs neue Bürgercafé: (v.l.) Anna Wischnewski (Quartiersprojekt/Alzheimer-Gesellschaft), Jutta Kellermann (Quartiersprojekt und Sozialer Dienst) und Karola Jansen-Flügel (stellvertretende Einrichtungsleiterin DRK-Seniorenzentrum an der Holtbrügge)

Foto: Joachim Hänisch

Weitmar.   Teile des DRK-Zentrums in Weitmar werden ausgelagert, um Platz für ein Bürgercafé zu schaffen. Erste Hilfe und Migranten-Beratung ziehen um.

Dem DRK-Zentrum an der Holtbrügge in Weitmar stehen einschneidende Veränderungen vor. Um Platz für ein Bürgercafé im „Haus der Generationen“ zu schaffen, werden in den Sommerferien die Abteilungen „Erste Hilfe“ sowie „Migranten- und Flüchtlings-Beratung“ ausgelagert. Diese Angebote hält das Deutsche Rote Kreuz künftig an der Karl-Lange-Straße 53 in einem neuen Ausbildungs- und Betreuungszentrum bereit. „Hinterm Knast, gegenüber dem Eingang zum Kulturzentrum Basion“, erklärt Wolfgang Schieren, der sich neuerdings um die Unternehmenskommunikation des DRK kümmert.

Standort ist sehr zentral

Der neue Standort liege sehr zentral und sei für die beiden Abteilungen, die nicht zwingend ans Quartier in Weitmar gebunden sind, optimal, findet Schieren. „Erste-Hilfe-Kurse beispielsweise belegen ja Menschen aus dem ganzen Stadtgebiet.“ In den neuen Räumen des ehemaligen Call-Centers, das bezogen wird, habe man zudem mehr Platz für die Schulungen und auch für weitere Fortbildungsmaßnahmen. „Anfangs haben wir auch ein Auge auf die alte Rettungswache an der Wasserstraße geworfen“, sagt Schieren. „Doch wir können nicht so lange warten, bis dort etwas passiert.“

Schöner Außenbereich und Anschluss zum Park

Denn passieren soll vor allem im DRK-Zentrum an der Holtbrügge etwas – und zwar zeitnah. Schon lange ist dort ein Bürgercafé vorgesehen; zusätzlich zur bestehenden Cafeteria, mit einem schönen Außenbereich und Anschluss zum Springorum-Park, der um das DRK-Zentrum herum entstehen soll. Noch fehlt dafür im Erdgeschoss des „Hauses der Generationen“ der Platz.

Deshalb werden bis Ende des Jahres auch intern noch Umzüge stattfinden. So zieht etwa der Betriebsrat in die frei gewordenen Erste-Hilfe-Räume in der ersten Etage. Und die Küche wechselt dann dorthin, wo vorher der Betriebsrat saß. Im Anschluss beginnen im Erdgeschoss die Umbauarbeiten.

Café soll für alle offen sein

Das neue Bürgercafé soll künftig nicht nur den 240 Bewohnern des DRK-Altenheims offenstehen, sondern auch den Menschen aus dem Stadtteil. „Wir wollen unser Haus noch mehr ans Quartier anbinden und einen Ort der Begegnung schaffen“, sagt Schieren.

Seine Kollegin Anna Wischnewski vom Quartiersprojekt des DRK und der Alzheimerhilfe ist dahingehend bereits voll dabei. Zusammen mit derzeit fünf Ehrenamtlichen bietet sie schon jetzt ein Klöncafé neben der Cafeteria an, das diesen Zweck erfüllen soll. Jeden dritten Freitag (nicht am Karfreitag, erst wieder im Mai) von 15 bis 17 Uhr können sich interessierte (und auch jüngere) Weitmarer hier treffen, um – wie der Name schon sagt – zu klönen.

„Das Klöncafé soll Generationen verbinden, eine Kontaktbörse sein und aber auch einen Überblick über die Angebote in unserem Haus bieten“, sagt Anna Wischnewski. Seit eineinhalb Jahren läuft „ihr“ Quartiersprojekt – und soll nach Möglichkeit verlängert werden. „Ich werde einen Antrag auf zwei weitere Jahre stellen. Wir haben hier so viel angestoßen, das wollen wir gerne verfestigen.“

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