Corona

Corona: Sparkasse Bochum schließt 15 von 45 Geschäftsstellen

Die Sparkasse Bochum zieht weitere Konsequenzen aus der Coronra-Krise. Der Filial-Verkehr wird eingeschränkt.

Die Sparkasse Bochum zieht weitere Konsequenzen aus der Coronra-Krise. Der Filial-Verkehr wird eingeschränkt.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum  Die Sparkasse Bochum schränkt wegen der Corona-Krise den Zugang zu den Filialen ein. 15 von 45 Filialen sind nur noch telefonisch zu erreichen.

Die Sparkasse Bochum schränkt den Zugang zu einem Teil seiner insgesamt 45 Geschäftsstellen ein. 15 Filialen sind nur noch telefonisch erreichbar. "Die Bargeldversorgung, der Zahlungsverkehr und die Ausübung aller notwendigen Finanzgeschäfte ist aber sichergestellt", betont Sprecherin Sabine Raupach-Strohmann.

"Wir sind für die Bürger auch in der Corona-Krise präsent. Aber wir appellieren an unsere Kunden, ihre täglichen Bankgeschäfte an den Geldautomaten, online oder in der Sparkassen-App zu tätigen und per Telefon oder Mail mit ihren Beratern zu kommunizieren", sagt Sparkassen-Chef Jürgen Hohmann. „Die dynamische Entwicklung und unsere Verantwortung für den Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden macht es erforderlich, dass wir unseren Geschäftsbetrieb an die Erfordernisse der Corona-Krise anpassen.“

Überweisungen in Briefkasten einwerfen

Für finanzielle Anliegen, die nicht über diesen Weg oder am Geldautomaten erledigt werden können, würden weiterhin Geschäftsstellen geöffnet sein. Die SB-Bereiche mit etwa 100 Geldautomaten bleiben offen. Überweisungsbelege können in Briefkästen an den Filialen eingeworfen werden.

Vorerst geschlossen bleiben die folgenden Filialen: Am Kortländer (Brückstraße 70), Bochumer Verein (Alleestraße 52), Eppendorf-Munscheid (Munscheider Straße 58/60), Leithe (Kemnastraße 3), Zollstraße (Hausnummer 127), Am Schmechtingtal (Herner Straße 100), Wiemelhauser Tor (Universitätsstraße 73), Goldhamme (Kohlenstraße 211A), Hustadt (Auf dem Backenberg 3), Uni-Center (Querenburger Höhe 224), Kornharpen (Grüner Weg 44A), Rosenberg (Rosenbergstraße 20), Drusenberg (Drusenbergstraße 82-84), Dahlhausen (Dr.-C.-Otto-Straße 130), Harpen (Maischützenstraße 84). In diesen Filialen sind die Berater weiter telefonisch und per Mail erreichbar - nach vorheriger Vereinbarung auch persönlich für dringend notwendige finanzielle Angelegenheiten, wie es heißt.

30 Filialen sind weiter geöffnet

In weiteren 30 Filialen werden Kunden ihre Geldangelegenheiten weiterhin persönlich erledigen können, in 18 davon aber lediglich vormittags. Auch dort sollten sich Besuche aber, so die Bitte, auf das Notwendigste beschränken. Detailinformationen würden an den Geschäftsstellen und auf der Homepage www.sparkasse-bochum.de veröffentlicht.

Für gewerbliche Kunden hat die Sparkasse eine Hotline eingerichtet. Unter der Telefonnummer 0234/ 611-1234 können sie sich montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr über mögliche Förderwege zur Überbrückung der Corona Krise informieren.

GLS-Bank hat alle Veranstaltungen bis Juni abgesagt

Derweil reagieren auch andere Kreditinstitute auf die Corona-Krise.So bittet die Volksbank Bochum-Witten ihre Kunden, "die täglichen Bankgeschäfte an SB-Geräten oder online zu tätigen und nicht erforderliche Filialbesuche zu verschieben". Die Sparda-Bank schließt vorläufig alle Filialen.

Und auch die Bochumer GLS-Bank hat ihre bundesweit insgesamt lediglich sieben Filialen, darunter auch die an der Oskar-Hoffmann-Straße, geschlossen. Das indes, so Sprecher Christoph Lützel, sei mit so gut wie keiner Einschränkung verbunden. "Weit mehr als 90 Prozent ihrer Geldangelegenheiten erledigen unsere Kunden bereits online und per Telefon; auch vor Corona." Alle Veranstaltungen bis Ende Juni seien abgesagt. Der Aufsichtsrat werde in diesen Tagen darüber entscheiden, ob die Generalversammlung im Juni wie geplant im Audimax der Ruhr-Uni ausgetragen werden soll.

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