Hospiz

ARD zeigt Doku mit Eckart von Hirschhausen im Hospiz Bochum

Zwei Tage lang hatte Eckhard von Hirschhausen in Bochumer Hospiz verbracht. 

Zwei Tage lang hatte Eckhard von Hirschhausen in Bochumer Hospiz verbracht. 

Foto: Ben Knabe / WDR

Bochum.  Der Arzt und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen hat zwei Tage im Bochumer Hospiz gelebt. Darüber berichtet jetzt die ARD.

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Das Bochumer Hospiz St. Hildegard steht im Mittelpunkt einer neuen Folge der ARD-Reihe „Hirschhausens Check-up“. Am Montag, 16. September, wird sie um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

In der 45-minütigen Reportage geht der bekannte Arzt und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen der Frage nach, wie das Ende des Lebens gelingen kann, heißt es in einer Pressemitteilung des Hospizes. Um darauf eine Antwort zu finden, hatte der Entertainer im Juni 2018 Jahres drei Tage als Gast im Hospiz St. Hildegard an der Königsallee verbracht und den Alltag in der Caritas-Einrichtung begleitet.

Er lernte Menschen kennen, die an der Schwelle zum Tod stehen. Er sprach mit ihnen, den Pflegenden, den Ärzten und den Ehrenamtlichen. Und er schwieg mit den Angehörigen, wenn sie Abschied nehmen mussten von einem geliebten Menschen.

„Ausgerechnet die Menschen, die durch ihre Arbeit jeden Tag mit dem Tod in Kontakt sind, haben am wenigsten Angst vor ihm“

So sei „eine intensive, ruhige und nachdenkliche Reportage“ entstanden, die Eckart von Hirschhausen auch nach Abschluss der Dreharbeiten noch weiter beschäftige: „Ausgerechnet die Menschen, die durch ihre Arbeit jeden Tag mit dem Tod in Kontakt sind, haben am wenigsten Angst vor ihm. Das hat mich menschlich auf eine tiefe Art beeindruckt und versöhnt.“

Parallel zu Hirschhausens Erfahrungen im Hospiz trugen die beiden Reporter Lisa Weitemeier und Niko Wirth den Tod mitten hinein ins Leben: Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie als nächstes dran sind? Die Reporter waren auf den Straßen und Plätzen Deutschlands unterwegs: Sie machten dort einen „Letzte-Hilfe-Kurs“, sie halfen einem Bestatter bei seiner Arbeit und sie trafen Trauernde. Und wer einmal in einem Sarg probeliegen mochte: Niko und Lisa hatten einen dabei.

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