Verbrechen

Anklage gegen Schüler nach Messerattacke in Bochum erhoben

Die Polizei erschien damals an der Schmechtingwiese (Agnesstraße), um die Tatbeteiligten zu ermitteln.

Die Polizei erschien damals an der Schmechtingwiese (Agnesstraße), um die Tatbeteiligten zu ermitteln.

Foto: HO

Bochum.   Der Schüler (16) aus Bochum, der auf einen Mitschüler (15) eingestochen haben soll, steht vor Gericht. Der Anklagevorwurf: versuchter Totschlag.

Nach der Messerattacke auf der Bochumer Schmechtingwiese am Morgen des 23. März hat Staatsanwalt Danyal Maibaum Anklage gegen einen 16-jährigen Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule erhoben. Er wirft ihm versuchten Totschlag vor.

Das erklärte das Landgericht auf WAZ-Anfrage. Der Syrer soll einem Mitschüler (15) ein Klapp-/Springmesser in den rückwärtigen Schulterbereich gestoßen haben. Ob kulturelle Hintergründe bei der Tat eine Rolle spielten, ist derzeit unklar.

Die Wiese liegt neben der Schule. Dort sollen sich zwei Gruppen von Jugendlichen extra verabredet und sich geschlagen haben. Warum, ist noch unbekannt. Das Opfer, ebenfalls Böll-Schüler, ging noch in die Schule und kam dann ins Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nicht. Der 16-Jährige sitzt in U-Haft. Ein Prozesstermin steht noch nicht fest.

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