Wannestraße

Wannestraße wird ab Donnerstag wieder Baustelle

Noch herrscht auf der Wannestraße – hier nahe des Ortsausgangs Niedereimer Richtung Breitenbruch – Ruhe. Doch ab Donnerstag wird wieder gebaut. Foto:Ted Jones

Noch herrscht auf der Wannestraße – hier nahe des Ortsausgangs Niedereimer Richtung Breitenbruch – Ruhe. Doch ab Donnerstag wird wieder gebaut. Foto:Ted Jones

Arnsberg.   Nächster Bauabschnitt startet am Donnerstag. Zunächst entstehen neuer Entwässerungskanal und Gehweg. HSK zahlt für Ausbau 1,7 Millionen Euro.

„Es geht schon wieder los“ – Roland Kaiser wusste es schon in den 1980ern; und in der Wannestraße bewahrheitet es sich ab Donnerstag, wenn die umfangreichen Bauarbeiten im Herzen des Ortsteils Niedereimer nach einer Unterbrechung fortgesetzt werden.

Start trotz nächtlicher Kälte

Trotz der nachts noch ­immer unter den Gefrierpunkt rutschenden Temperaturen werde die Firma Hilgenroth ab morgen durchstarten, bestätigt Martin Reuther, Sprecher des Hochsauerlandkreises, auf Anfrage. Der HSK hat das Sunderner Bauunternehmen mit der Ausführung der Arbeiten an „seiner“ Kreisstraße 8, sprich, der Wannestraße, beauftragt. Beteiligt am Um- und Ausbau sind außerdem die Stadtwerke Arnsberg und die Westnetz GmbH.

Was genau wird jetzt gebaut? „Gestartet wird mit dem Neubau des Entwässerungskanals – von der Wannebrücke bis zur Einmündung der Straße Zum Alten Brunnen“, gibt Martin Reuther Auskunft.

Drei je 120 Meter lange Abschnitte

Parallel entstehe ab Ende Februar der Gehweg auf der westlichen Straßenseite bis zur Wannebrücke. Sind Kanal und Bürgersteig fertig, schließt sich der Straßenausbau ab Kreuzung Stephanusweg/Friedrichshöhe bis Wannebrücke an – aufgeteilt in drei je 120 Meter lange Bauabschnitte. Ziel ist, bis etwa August 2018 den Straßenabschnitt bis zur Wannebrücke fertig zu ­stellen. Danach folgen die weiteren Ausbauarbeiten ab Wannebrücke bis Ortsausgang in Richtung Breitenbruch. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für Ende November 2018 geplant“, so Reuther.

Bis dahin gilt es, einige Einschränkungen in Kauf zu nehmen: „Total den Halt verlieren“ – um bei Roland Kaiser zu bleiben – werden in den nächsten Monaten ­Kunden der Regionalverkehr Ruhr-Lippe: Die RLG muss zwei Haltestellen der Linie C3 verlegen (siehe Infokasten).

Die Wannestraße wird erneut für den Durchgangsverkehr gesperrt, dieser wird großräumig umgeleitet (über Grimme­straße, Ruhrstraße, Altstadt­tunnel und Hüstener Straße). Die Zufahrt bis zum Baustellenbereich bleibt für Anlieger jeweils von einer Seite aus möglich (innerörtliche Umleitung über Zum Alten Brunnen, Niedereimerstraße und Stephanusweg). Allerdings sei es unvermeidbar, dass Anlieger ihre Grundstück zeitweise – auch über mehrere Tage und Nächte – mit ihrem Pkw nicht erreichen können, ­bitten HSK, Stadtwerke und Westnetz bereits jetzt um Verständnis.

Drei Fragen an Klaus Vonstein

(Fachdienstleiter Kreisstraßen beim HSK)


1 Liegt die Baumaßnahme im Zeitplan?

Die Baumaßnahme hat Ende Mai 2017 begonnen und soll – abhängig von der Witterung und dem Fortgang der Arbeiten –bis Ende 2018 abgeschlossen sein.

2 Bewegt sich die Baumaßnahme im finanziellen Rahmen – von welchen Kosten sprechen wir?

Für die, vom Land NRW geförderte, Maßnahme wurden 1,7 Mio. Euro beim HSK veranschlagt. Nicht in der Summe enthalten sind Kosten der Stadt Arnsberg sowie diverser Versorgungsunternehmen. Nach ersten Abrechnungen und heutiger Einschätzung kann der Kostenrahmen eingehalten werden.

3 Welchen Mehrwert haben ­Verkehrsteilnehmer nach ­Fertigstellung der K8?

Neben einer neuen Fahrbahn­decke gibt es dann beidseitig einen neuen Gehweg sowie neue Parkbuchten und Fußgängerquerungen. Darüber hinaus werden die Kanal- und Versorgungsleitungen erneuert.

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