Unfallflucht

Unfall in Arnsberg: Zettel „Sorry für Schaden!“ reicht nicht

Foto: Patrick Seeger / picture alliance / dpa

Arnsberg.  Nur einen Zettel mit den Worten „Sorry für den Schaden!“ zu schreiben, reicht rechtlich nicht aus, um dann einfach vom Unfallort wegzufahren.

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Die Polizei bittet jetzt Zeugen um Mithilfe, damit eine Unfallflucht in Arnsberg aufgeklärt werden kann. Zwischen dem 4. und 12. September wurde ein geparkter Pkw Mercedes auf der Piusstraße in Arnsberg beschädigt. Das Auto stand in einer Parkbucht und wurde im Frontbereich beschädigt. An der Windschutzscheibe fand der Geschädigte einen Zettel mit der Nachricht: „Sorry für den Schaden!!!“. Die Personalien oder sonstige Erreichbarkeiten hinterließ der Verursacher nicht. Ohne eine Schadensregulierung einzuleiten flüchtete er unerkannt vom Unfallort. Hinweise nimmt die Polizei in Arnsberg unter Telefon 02932 - 90 200 entgegen.

Unfallflucht ist eine Straftat

Die Polizei schreibt zu dem Vorfall: „Unfallflucht ist unfair! Wer vom Unfallort flüchtet begeht eine Straftat, für die neben einer hohen Geldstrafe und Führerscheinentzug, in besonders schweren Fällen sogar eine Gefängnisstrafe droht. Außerdem kann der Flüchtige den Kaskoschutz seiner Autoversicherung verlieren und von seiner Versicherung an der Begleichung des Fremdschadens beteiligt werden.

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