Schützenfest Stockum

Stockum: Dietmar Neuhaus erhält hohen Schützen-Orden

Dien Geehrten der Stockumer Bruderschaft.

Dien Geehrten der Stockumer Bruderschaft.

Foto: Frank Albrecht

Stockum.  Zum Auftakt des Stockumer Hochfestes konnten auch viele Mitgliedsjubilare geehrt werden. Auch der Bundesoberst war unter den Gästen.

Einen durchweg gelungenen Festauftakt feierte am Wochenende die St. Hubertus – St. Johannes Nepomuk Schützenbruderschaft Stockum. Etwas Regen am Samstagnachmittag tat der Feststimmung am Abend jedoch keinen Abbruch.

Nach dem Festhochamt mit Präses Stefan Siebert, Kranzniederlegung und dem Aufsetzten des Schützenvogels gab es in der Stockumer Hubertushalle den erstes Höhepunkt des diesjährigen Schützenfestes: Zur Ehrung für langjährige Mitgliedschaft sowie für besondere Dienste in der Bruderschaft waren zahlreiche Mitglieder gerufen.

„Es ist etwas Besonderes, verdiente Schützenbrüder ehren zu können“

Brudermeister Manfred Dünnebacke begrüßte dazu in der festlich geschmückten Schützenhalle neben dem Königspaar Marius Ross und Lisa Bosen zahlreiche Gäste des Kreisschützenbundes, Ortsvorsteher Reinold Klute sowie die Abordnungen der befreundeten Schützenbruderschaften aus Endorf und Hagen.

„Es ist etwas Besonderes, heute zudem wieder verdiente Schützenbrüder ehren zu können, ohne die Schützenfest nicht funktionieren würde“, so Brudermeister Dünnebacke.

Paul Steinhof seit 65 Jahren Mitglied der Bruderschaft

Den drei Jubelköniginnen, Karin Tillmann (vor 60 Jahren), Mariele Bierhoff (vor 40 Jahren) und Ulrike Haake (vor 25 Jahren) wurde in Abwesenheit die Ehre der Bruderschaft zuteil. Einzeln aufgerufen wurden im Anschluss die langjährigen Mitglieder, an deren Spitze Paul Steinhoff stand, der seit 65 Jahren Mitglied der Stockumer Schützen ist. Über ihre Ehrung zum 60-Jährigen durften sich Helmut Alberts, Edmund Krengel und Josef Krengel freuen. Und seit mittlerweile 50 Jahren halten Martin Hoff, Udo Krick, Franz-Josef Neuhaus, Egbert Schulte, Josef Stöcker und Alexander Westhoff den Schützen im Dorf die Treue.

„Das Schützenfest im eigenen Ort ist immer etwas Besonderes“

Die vom Brudermeister vorgestellten Orden für besondere Verdienste um das Schützenwesen erhielten Andre Bange (1. Rendant), Reinold Hoff (Hallenwart) sowie die Fachoffiziere Andreas Lösaus und Udo Rosch.

Zur Verleihung des Ordens für besondere Verdienste um das Schützenwesen an den Fahnenoffizier Dietmar Neuhaus holte Brudermeister Dünnebacke größer aus und konnte auch den Bundesehrenoberst Klaus Rappold vom Sauerländer Schützenbund dazu begrüßen.

Rapphold richtete in seinem Grußwort an die Schützen die besten Grüße des Kreisobersten Dietrich-Wilhelm Dönneweg aus und beglückwünschte das Königspaar. „Das Schützenfest im eigenen Ort ist immer etwas Besonderes“, so Rappold. An einem Ort, an dem man wohne und sich zuhause fühle, könnten Lebensfreude und Feierlust schnell zusammen wachsen.

Bundesoberst Rappold: „Weltoffenheit und Traditionsbewusstsein sind keine Gegensätze“

Die Bruderschaften sehe er in einer besonderen Verantwortung die dazu nötigen Bindungen zu schaffen. „Weltoffenheit und Traditionsbewusstsein sind dabei keine Gegensätze“, so Bundesoberst Rappold. Diese besonderen Eigenschaften würden auch von dem zu ehrenden Dietmar Neuhaus weiter getragen

Schon viele Ämter ausgeübt

Seit 16 Jahren in der Bruderschaft, habe der heutige Fahnenoffizier schon viele Ämter inne gehabt und sei unter anderem als Männer-Fähnrich und Fachoffizier im geschäftsführenden Vorstand tätig.

Dietmar Neuhaus: Orden für besondere Verdienste

Neben seiner verantwortungsvollen Aufgabe, zu der auch die Erstellung der Dienstpläne für die Fahnenoffiziere gehöre, habe Neuhaus die Bruderschaft stets mit seiner positiven und humorvollen Art bereichert. Den Orden für besondere Dienste um das Schützenwesen, die höchste Auszeichnung, die er Sauerländer Schützenbund zu vergeben habe, sei deshalb angemessen.

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