Karneval

Schunkeln für den guten Zweck

Die vier „Pauerländer

Foto: Wolfgang Becker

Die vier „Pauerländer Foto: Wolfgang Becker

Arnsberg/Sundern.   Die Arnsberger Band „Pauerländer“ und der Ratskeller-Stammtisch „Vereinigte Kalkwerke“ organisieren einen „Karneval wie früher“.

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Die bekannte Arnsberger Musiktruppe „Pauerländer“ und der Stammtisch „Vereinigte Kalkwerke“ rufen - und alle machen mit: Am 27. Januar steigt in der Festhalle der Bürgerschützen ein großes närrisches Treiben mit vielen Akteuren und Gruppen. Motto: „Karneval wie früher“.

Der Reinerlös der Veranstaltung, die zugleich Zeitreise in den heimischen Karneval ist, ist für die Hospiz-Stiftung bestimmt. Der Vorverkauf beginnt am Sonntag.

„Das wird richtig schön, weil alle zusammenhalten“

„Das wird richtig schön, weil alle, die mitmachen, auch zusammenhalten,“ zeigt sich Werner Bühner schon jetzt vom Erfolg überzeugt. Bühner muss es wissen.

Schließlich ist er als Mitglied beider Veranstalter, das sind Pauerländer und Vereinigte Kalkwerke, hautnah in die Vorbereitungen eingebunden. Und er war einer von denen, die die am Stammtisch im Ratskeller entwickelte Idee kräftig vorantrieben und letztlich auch zum Abschluss brachten.

Völlig ohne Gagen

So wird am 27. Januar in der Festhalle ein richtig großes Programm gefahren, „denn alle, die wir angesprochen haben, waren sofort zur Unterstützung bereit. Und das völlig ohne Gagen. Weil es für eine wirklich tolle und wichtige Sache ist.“ Eben für das Hospiz Raphael und den Sternenweg, in denen Menschen auf ihrem letzten Weg liebevoll begleitet werden.

Die Begeisterung der Mitwirkenden „ist einfach irre“

Entsprechend hoch, sagt Werner Bühner, sei daher die Motivation der Mitwirkenden. „Und deren Begeisterung ist einfach irre.“ Allen voran die der in unzähligen Auftritten gestählten Karnevalstruppe der Propstei-Frauen.

Diese wird in ihrem Jubiläumsjahr noch einmal die Höhepunkte aus fünf Jahrzehnten Propstei-Karneval auf die Bühne holen. „Die Frauen sind so die wesentliche Säule des Programms.“

Auf den Tischen schunkeln wie in alten Zeiten

Aber auch Arnsberger Narren-Urgesteine wie Klemens Pröpper (†) und „Lölleken“ (Lorenz Franz †) werden noch einmal lebendig werden.

Pröpper zum Beispiel mit seinen unvergessenen selbst komponierten Liedern wie „Westfalenland“ oder „Die Liebe und der Suff“, zu denen die Arnsberger in früheren Jahren in Massen auf die Tische stiegen und schunkelten.

Höpplepöpp wird getanzt

Außerdem, so Werner Bühner, hat Klemens Pröpper auch einen eigenen Karnevalstanz kreiert. Unter dem Namen „Komm, wir tanzen Höpplepöpp.“ Und den werden die „Pauerländer“ mit gewohnt närrischem Schwung in die Festhalle zaubern und zum Mitmachen animieren.

Blick auf die närrische Vergangenheit Arnsbergs

„Er ist ganz einfach und lässt sich auch, wenn die Tanzfläche voll ist, gut am und auf dem Tisch tanzen. Das haben wir schon im Uentroper Karneval ausprobiert.“ Die Nagelprobe also ist bereits bestanden.

So haben die Organisatoren ganz bewusst den Blick auf die närrische Vergangenheit der Regierungsstadt gelegt. Garniert mit rheinischen Ohrwürmern der 60er und 70er Jahre.

„Je niedriger die Kosten, desto höher der Erlös“

Es darf damit kräftig getanzt, gesungen und geschunkelt werden. Wie in alten Zeiten - mit einem Programm, das es in sich hat.

Und Werner Bühner ist überzeugt: „Da kommt richtig etwas für die Hospiz-Stiftung zusammen.“ Dazu tragen auch die Veltins-Brauerei und die unterstützenden Bürgerschützen bei. Denn: „Je niedriger die Kosten, desto höher der Erlös für die gute Sache.“

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