Schlossberg Arnsberg

Schlossruine Arnsberg: Sicherungsarbeiten nach Mauerabbruch

Heftige Maueraufbrüche am Ostturm der Schlossruine.

Heftige Maueraufbrüche am Ostturm der Schlossruine.

Foto: Wolfgang Becker

Arnsberg.  Derzeit wird im Auftrag der Stadt Arnsberg die Schlossruine von einer Fachfirma gegen möglichen weiteren Steinschlag gesichert.

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Teile der Arnsberger Schlossruine werden aktuell mit Netzen gegen möglichen Steinschlag gesichert. Nachdem sich - wie berichtet - am Ostturm der Ruine eine große Menge von Steinen in der Mauer gelöst hatte, wurde der Schadensbereich großflächig durch die Stadt Arnsberg begutachtet. Das Ergebnis:

Eine Fläche in der Länge von rund 85 Metern ab der Schadensstelle weist großflächige und zum Teil sehr tiefe Risse im Mauerwerk auf. Damit ist das Mauerwerk instabil und die Gefahr gegeben, dass sich weitere Steine lösen.

Stahlnetze sollen für die nötige Sicherheit sorgen

Aus diesem Grund wird die gesamte betroffene Fläche aktuell mit Netzen gegen Steinschlag gesichert. Eine Fachfirma setzt derzeit Anker in das Erdreich auf dem Schlossbergplateau in Abstand zur Mauer. Im Bereich des Schlossbergrundweges werden die Anker nach den gegebenen Möglichkeiten gesetzt.

Zu Beginn der kommenden Woche, so der Plan, werden schließlich Stahlnetze mittels Drahtseilen an den Ankern befestigt und über die Mauer gespannt. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass die Steine den Hang herunter fallen, sollten sich noch weitere Steine lösen oder Wandteile nachgeben.

Die Kosten der Sanierung können noch nicht beziffert werden

Dauer, Umfang und Kosten der anschließenden Sanierungsmaßnahmen können zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht dargestellt werden.

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