Urlaub

Radler genießen ihre Sommer-Tour entlang der Ruhr

Gut gestärkt geht es weiter: Bernd und Martina Kretschmannhaben sich für ihre Mittagsrast ein schattiges Plätzchen in der Arnsberger Altstadt gesucht. Übernachten wollen sie in Bruchhausen. Foto:Katrin Clemens

Gut gestärkt geht es weiter: Bernd und Martina Kretschmannhaben sich für ihre Mittagsrast ein schattiges Plätzchen in der Arnsberger Altstadt gesucht. Übernachten wollen sie in Bruchhausen. Foto:Katrin Clemens

Arnsberg.   Ein Ehepaar aus Baden-Württemberg radelt im Sommerurlaub von Winterberg bis Duisburg und macht dabei Station in der Arnsberger Altstadt.

Im sommerlich sportlichen Outfit und im wahrstem Sinne gut behütetem Kopf sind Bernd und Martina Kretschmann auf dem Ruhrtalradweg unterwegs. Bei Sonnenschein und blauem Himmel sitzen sie fest im Sattel und entdecken das Sauerland.

Auto ist in Winterberg geparkt

„Wir sind aus Baden-Württemberg mit dem Auto angereist und haben es in Winterberg abgestellt“, erklärt Bernd Kretschmann. „Nach der ersten Etappe haben wir in Meschede geschlafen und heute geht es noch nach Bruchhausen.“

Gerade haben die beiden Radler aus Öhringen eine Mittagspause in der Arnsberger Altstadt eingelegt. „Die Gegend ist wunderschön“, sagt Martina Kretschmann. „Und wir haben auch den Eindruck, dass man in der Region gut auf Radfahrer eingestellt ist. Die Beschilderung ist gut, es gibt genügend Rastmöglichkeiten und auch Reparatur-Stationen.“

Natur und Kultur entlang des Wegs

Das Lob für den Ruhrtalradweg kommt von erfahrenen Radwanderern. Gemeinsam war das Ehepaar bereits an Main, Neckar, Lahn und Ems sowie an der Donau und auch am Bodensee unterwegs. „Die Abwechslung macht es auf solchen Touren und die ist absolut gegeben hier an der Ruhr“, lautet das bisherige Fazit der beiden Radler.

Ein Unterschied zu den Wegen, die sie sich in den vergangen Sommern vorgenommen hatten, seien die Steigungen im Sauerland. Aber auch die seien gut zu bewältigen gewesen – trotz hoher Temperaturen. „Wir nehmen uns maximal 70 Kilometer am Tag vor und das geht gut“, sagt Bernd Kretschmann. Den gesamten Ruhrtalradweg wollen sie in vier Etappen befahren. Dafür haben sie aber eine Woche lang Zeit, um auch die Umgebung ausgiebig erkunden zu können, bevor es am letzten Tag mit dem Zug zurück zum Auto nach Winterberg geht.

Von ihrer Übernachtungsstation in Bruchhausen etwa wollen sie einen Ausflug zum Möhnesee machen und sich in Essen der Kultur widmen. Eine Besichtigung der Zeche Zollverein und ein Besuch der Villa Hügel stehen auf dem Programm.

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