Einzelhandel

Neuer Berlet-Markt in Neheim eröffnet Anfang November

Der neue Berlet-Euronics-Markt an der Stembergstraße in Neheim soll bald eröffnen.

Der neue Berlet-Euronics-Markt an der Stembergstraße in Neheim soll bald eröffnen.

Foto: Katrin Clemens

Neheim.  Die Eröffnung des neuen Elektrofachmarkts von Euronics-Berlet in Neheim soll vor dem Weihnachtsgeschäft gefeiert werden.

Pünktlich vor dem Start des Weihnachtsgeschäfts soll der neue Elektrofachmarkt von Euronics-Berlet an der Stembergstraße eröffnen. Marktleiter Stephan Thörner bestätigt, dass die Türen erstmals Anfang November für die Kunden öffnen sollen. Das genaue Zieldatum will er allerdings noch nicht öffentlich machen. Fest steht: „Wir werden nahtlos in den neuen Markt übergehen“, so Thörner.

Wichtig war es für ihn, nach der zweimaligen Verschiebung des Fertigstellungstermins, das Weihnachtsgeschäft dieses Jahres im neuen Markt bestreiten zu können. Während es vor Jahren bereits im Spätherbst startete, sei jetzt vor allem die Adventszeit sehr umsatzstark, besonders die Samstage im Advent.

2300 Quadratmeter Verkaufsfläche

Im alten Gebäude schräg gegenüber gibt es bereits Räumungsangebote, er soll bis zur Eröffnung der neuen Flächen weiter für die Kunden zur Verfügung stehen. Beraten werden sie weiterhin von den bisherigen Mitarbeitern, sämtliche 30 Vollzeitstellen blieben erhalten, so Thörner, möglicherweise sei auch eine Aufstockung des Personals nötig.

Denn nicht nur die Verkaufsfläche wird mit 2300 Quadratmeter größer, auch das Einzugsgebiet und die Zahl der Kunden sollen steigen, so hofft man bei Euronics-Berlet.

„Aktuell werden die letzten Arbeiten im Ladenbau gemacht sowie am Eingangsbereich der Fassade und den Parkplätzen“, erklärt Ernst-Dieter Drüke, Geschäftsführer der Zakowski Generalplanung, zum Stand der Bauarbeiten. Damit hat die Fertigstellung des Projekts, das die Planer in den vergangenen Jahren mit einigen negativen Überraschungen konfrontiert hatte. Denn ursprünglich sollte der Elektromarkt schon Ende 2017 bereit zur Eröffnung sein, aber es kamen Probleme auf, durch die auch eine Fertigstellung im Jahr 2018 scheiterte.

Eine der Schwierigkeiten stellte der Untergrund dar. So musste ein benachbartes Gebäudes zunächst abgesichert werden und der Bauplatz wurde befestigt. 60.000 Tonnen Material waren dazu nötig. Sie wurden im vergangenen Jahr mit spezieller Technik aufgebracht und verdichtet.

Letzte Arbeiten

Angesichts der langen und immer wieder verzögerten Bauphase sind alle Beteiligten froh, dass die Arbeiten nun in den Endspurt gehen. „Innen sind die Arbeiten schon sehr weit, das neue Küchenstudio steht schon fast“, sagt Marktleiter Thörner.

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