Weihnachtskonzert

Musikfestivals der guten Taten

Beim großen Finale singen alle großen und kleinen Akteure zusammen mit dem Publikum das alte Weihnachtslied "O Du Fröhliche". Die Gesamtleitung lag in den Händen von Dr. Peter Sölken, am Klavier Benediktiner-Pater Ralph Greis.

Beim großen Finale singen alle großen und kleinen Akteure zusammen mit dem Publikum das alte Weihnachtslied "O Du Fröhliche". Die Gesamtleitung lag in den Händen von Dr. Peter Sölken, am Klavier Benediktiner-Pater Ralph Greis.

Foto: Wolfgang Becker

Arnsberg.   Seit der Premiere 1968 spielten die Weihnachtskonzerte des Männerchores Arnsberg und der Gerd-Schüttler-Chöre bereits 200 000 Euro ein.

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Festlich geschmückte Tannenbäume und viele große und kleine Sängerinnen und Sänger auf der Bühne des Sauerlandtheaters. Keine Frage, bald ist Weihnachten und Zeit für die traditionellen Konzerte von Männerchor 1880 Arnsberg und den Gerd-Schüttler-Chören. Seit 1968 finden diese vorweihnachtlichen Abende unter dem Motto „Helfen durch Musik und Gesang“ zugunsten sozialer Einrichtungen statt.

Regierungspräsidentin und Schirmherrin Diana Ewert dankte den Mitwirkenden für ihr Engagement. Die Mitwirkenden, das sind der Männerchor 1880 Arnsberg und die Gerd-Schüttler-Chöre mit Kinderchor, Jugendchor und Junger Kammerchor. Pauline Rechtsprecher, Philipp Frielinghausen, Inga Kröger und Jakob Hesse stimmten „Wir sitzen zusammen und feiern Advent, sehet die zweite Kerze brennt…“ an und der Kinderchor reihte sich ein mit „Lasset uns singen Gloria, bald ist die schöne Weihnachtszeit da“.

Moderne Aufarbeitungen

Es folgten traditionelle und neue Melodien rund um das Thema „Advent und Weihnachten“. Durch das Konzertprogramm führte WDR-Moderatorin Michaela Padberg. Der moderne Lieder-Reigen wurde eröffnet mit „Sehen können, was kein Auge sieht“, gesungen vom Jugendchor unter der Leitung von Kira Prenger. Nach dem Auftritt des Jungen Kammerchores begeisterten die Chöre mit einer zeitgemäßen Version von „Jubilate Deo“. Nach „Stille Nacht, Heilige Nacht“ warteten alle gespannt auf das Krippenspiel „Bald ist Weihnacht“ von Nicole Hesse und Florian Rechtsprecher. Minuten später war die Bühne voll mit leuchtenden Engeln, glitzernden Sternenkindern, sowie kleinen Schafen und drei Wichteln mit roten Zipfelmützen.

Die Geschichte erzählt vom übermäßigen Konsumdenken vor den Festtagen. Jugendliche von heute, ausgestattet mit Smartphone und Tablet, treffen auf hungernde Kinder eines vom Krieg zerstörten Dorfes während der Zeit um Christi Geburt. Man will anfangs nichts miteinander zu tun haben und lernt sich erst nach und nach kennen. Zusammen mit den hinzu gekommenen Hirten und den Heiligen Drei Königen wandern alle nach Bethlehem und treffen dort Maria (Leonie Juchmann) und Josef (Moritz Wildermann) mit dem neugeborenen Jesuskind.

Bunte Mischung

Weihnachtslieder von Renaissance bis Pop präsentierte das Arnsberger a-capella-Ensemble „akzente“ nach der Pause, eine bunte Mischung festlicher Melodien gab es vom Männerchor und den „Gerd-Schüttler-Chören“. Beim großen Finale sangen alle Mitwirkenden zusammen mit dem Publikum „O Du Fröhliche“ und als Zugabe die „Petersburger Schlittenfahrt“.

Gestern Abend ging das gleiche Programm vor wieder ausverkauftem Haus über die Bühne, auch für das dritte Konzert sind keine Karten mehr zu haben.

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